Drei Todesopfer bei Verkehrsunfällen in Niederösterreich

Mathias FischerMathias Fischer
Christophorus-Hubschrauber des ÖAMTC steht auf Landeplattform mit Bergkulisse
© Matthias Rauch (Symbolbild)

Bei Verkehrsunfällen in Niederösterreich sind am Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Ein 50-Jähriger starb bei einem Autoüberschlag auf der A21, zwei weitere Personen verunglückten tödlich mit ihren Motorrädern.

Am Sonntag ereigneten sich in Niederösterreich drei tödliche Verkehrsunfälle. Auf der A21 im Bezirk St. Pölten verlor ein 50-jähriger Rumäne sein Leben, als das von seinem Sohn gelenkte Auto von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Zwei weitere Menschen starben bei Motorradunfällen in den Bezirken Bruck an der Leitha und Baden.

Der 22-jährige Sohn des Opfers war gegen 13.15 Uhr in Richtung Linz unterwegs, als er vermutlich wegen Sekundenschlafs die Kontrolle über den Pkw verlor. Das Fahrzeug kam rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der 50-Jährige, der auf dem Rücksitz gesessen hatte, wurde aus dem Wagen geschleudert und blieb auf der Straße liegen. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Lenker und ein 25-jähriger Beifahrer konnten sich trotz Verletzungen selbst aus dem Auto befreien. Beide wurden ins Universitätsklinikum St. Pölten gebracht.

Motorradfahrer prallte gegen Baum

Kurz vor 18.30 Uhr verunglückte ein 64-jähriger Burgenländer aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Hof am Leithaberge tödlich. Der Mann kam mit seinem Motorrad in einer leichten Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache rechts von der Mannersdorfer Straße ab. Er stürzte in ein Waldstück und prallte gegen einen Baum. Der Notarzt des Hubschraubers „Christophorus 3“ konnte nur noch den Tod feststellen.

21-Jährige stürzte auf Böschung

Im Bezirk Baden kam gegen 20.30 Uhr eine 21-jährige Motorradfahrerin zwischen Pernitz und Pottenstein ums Leben. Die junge Frau aus dem Bezirk Baden geriet auf das Bankett und dürfte durch ein Gegenlenken auf eine Böschung gekommen sein. Sie stürzte und blieb auf der Straße liegen. Auch für sie kam jede Hilfe zu spät, obwohl der Notarzthubschrauber „Christophorus 9“ alarmiert wurde.

Quelle: APA

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