Druckgrafik-Workshops im nitsch museum Mistelbach

Das nitsch museum Mistelbach bietet im Oktober drei druckgrafische Kurse mit Künstler und Typografiker Günther Esterer an. An drei Samstagen können Interessierte Flachdruck-Monotypie, Linoldruck und Kaltnadelradierung erlernen.
Im nitsch museum Mistelbach finden im Oktober drei Workshops zu verschiedenen druckgrafischen Techniken statt. Geleitet werden die Kurse von Günther Esterer, der als Künstler und Typografiker tätig ist. Die Teilnehmer können an drei aufeinanderfolgenden Samstagen unterschiedliche Druckverfahren kennenlernen und praktisch anwenden.
Flachdruck-Monotypie am 3. Oktober
Der erste Workshop findet am Samstag, 3. Oktober, von 09.00 bis 12.00 Uhr statt und widmet sich der Flachdruck-Monotypie. Bei dieser Technik wird Farbe dünn mit Farbwalzen auf eine glatte, nicht saugende Fläche aufgetragen. Das Motiv wird dann durch eine Druckpresse auf Papier übertragen, wodurch ein einzigartiges Kunstwerk entsteht. Die Bezeichnung stammt aus dem Griechischen und bedeutet „einzig“. Da die Druckplatte kein wiederholbares Motiv trägt, kann der Druck nicht identisch wiederholt werden.
Die Kurskosten betragen 34 Euro, zusätzlich fallen Materialkosten von 4 Euro pro Druck an, die vor Ort zu bezahlen sind.
Linoldruck am 10. Oktober
Am Samstag, 10. Oktober, von 09.00 bis 12.00 Uhr steht der Linoldruck auf dem Programm. Dieses klassische Hochdruckverfahren funktioniert so, dass das gewünschte Motiv mit Linolschnittmessern aus einer Linoleumplatte geschnitten wird. Die erhabenen Flächen werden eingefärbt und mittels Druckmaschine auf Papier gepresst, während die weggeschnittenen Furchen farbfrei bleiben.
Auch hier liegen die Kurskosten bei 34 Euro, die Materialkosten betragen 4 Euro pro Druck und sind vor Ort zu entrichten.
Kaltnadelradierung am 17. Oktober
Der dritte Workshop findet am Samstag, 17. Oktober, von 09.00 bis 12.00 Uhr statt und behandelt die Kaltnadelradierung. Bei diesem grafischen Tiefdruckverfahren wird eine Zeichnung mit einer stabilen Stahlnadel direkt in eine blanke Druckplatte aus Metall oder transparentem Kunststoff eingeritzt. Nach dem Einfärben befindet sich die Farbe nur in den Vertiefungen. Anschließend wird nasses Büttenpapier aufgelegt und durch eine Tiefdruckpresse gezogen. Im Unterschied zur klassischen Ätzradierung kommt dieses Verfahren ohne Säure oder Chemie aus.
Die Teilnahme kostet 34 Euro, hinzu kommen Materialkosten von 4 Euro pro Druck, die vor Ort zu bezahlen sind.
Die Workshops können über www.nitschmuseum.at sowie www.mamuz.at gebucht werden.

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