Dürre kostet Steiermark 140 Millionen Euro

Mona HopfingerMona Hopfinger
Dürre: 140 Mio. € Schaden auf ausgedörrtem Ackerland unter sengender Sonne
© Mit KI (Gemini) generiert

Extreme Trockenheit und Hitze haben heuer in der Steiermark massive Ernteausfälle verursacht. Der Gesamtschaden liegt bei 183 Millionen Euro, wobei allein die Dürre für 140 Millionen Euro verantwortlich ist, so der ORF.

Die steirische Landwirtschaft hat heuer unter den Folgen von wenig Niederschlag und extremer Hitze gelitten. Besonders hart hat es Betriebe getroffen, die sich auf eine einzige Kultur spezialisiert haben. Ein durchschnittlicher landwirtschaftlicher Betrieb in der Steiermark bewirtschaftet rund zehn Hektar Nutzfläche – deutlich weniger als im österreichweiten Vergleich.

Oststeiermark und Südsteiermark am stärksten betroffen

Josef Kurz von der Hagelversicherung beschreibt die Lage als dramatisch. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich auf 183 Millionen Euro. Davon entfallen zehn Millionen Euro auf Hagel, Überschwemmungen und Sturm, 33 Millionen Euro auf Frost und 140 Millionen Euro auf Dürre.

Am schlimmsten hat es laut Kurz den Südosten der Steiermark erwischt.

Versicherungen decken nur Teil der Schäden

Österreichweit wird die Schadenssumme durch Dürre auf eine Milliarde Euro geschätzt. Die Hagelversicherung deckt davon etwa 400 Millionen Euro ab. Die gesamten Ernteverluste sind jedoch nicht durch Versicherungen abgedeckt.

Rund 600 Millionen Euro der Dürreschäden bleiben österreichweit offen. Standardverträge versichern häufig nur Hagel, Frost oder Sturm. Für Schäden durch extreme Trockenheit sind spezielle, meist teurere Zusatzbausteine mit Selbstbehalt erforderlich. Viele Landwirte auch in der Steiermark gehen das Risiko bewusst ein und hoffen auf bessere Ernten in den kommenden Jahren.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3377211/

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