Dürre zwingt Milchbauern im Flachgau zu Schlachtungen

Wegen anhaltender Trockenheit müssen zahlreiche Milchbetriebe im Bezirk Salzburg-Umgebung ihre Rinderbestände reduzieren. Vor allem rund um St. Georgen und Fuschl sei die Lage dramatisch, so die Bezirksbauernkammer Flachgau.
Im Bezirk Salzburg-Umgebung sind rund 2.000 Milchbetriebe ansässig. Die Mehrheit davon habe aufgrund der Dürre bereits Rinder schlachten lassen müssen, berichtet Michael Schmidhuber, Obmann der Bezirksbauernkammer Flachgau. Wenn die verfügbaren Futtermengen nicht mehr ausreichen, sei die Verkleinerung der Herden wirtschaftlich unausweichlich.
Teurer Futterzukauf aus dem Ausland
Besonders in der Region um St. Georgen bei Salzburg und Fuschl hätten die Auswirkungen der Trockenheit heuer ein dramatisches Niveau erreicht, erklärt Schmidhuber. Fehlendes Futter müsse teilweise zu extrem hohen Preisen zugekauft werden.
Die Beschaffung werde über Maschinenringe organisiert, wobei mitunter sogar Bio-Heu aus Rumänien bezogen werden könne. Auch Lieferungen aus Tschechien, Italien oder Spanien würden mittlerweile in Betracht gezogen, so Schmidhuber.
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