Duo nach Kfz-Einbrüchen auf A1-Rastplätzen gefasst

Mathias FischerMathias Fischer
Autobahn A1/S33: Dunkles Auto fährt nachts unter Schild "Rastplatz"
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein 57-jähriger Kosovare und eine 59-jährige Tschechin sitzen nach einer Serie von Autoeinbrüchen auf Rastplätzen der Westautobahn in Haft. Die Polizei nahm die beiden nach einer Verfolgungsjagd fest.

Auf das Konto der beiden gehen 15 Straftaten mit einem Gesamtschaden von rund 12.000 Euro. Die Täter schlugen in den Nachtstunden zu, während ihre Opfer in den Fahrzeugen schliefen, wie die niederösterreichische Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Ermittlungen begannen Ende September. Als Täterfahrzeug identifizierten die Beamten einen Wagen mit serbischem Kennzeichen. Nach einem weiteren Einbruch in der Nacht auf den 22. Oktober am Rastplatz Schallaburg im Bezirk Melk entdeckte die Polizei ein verdächtiges Auto auf der Raststation Völlerndorf in Gerersdorf (Bezirk St. Pölten). Die Verdächtigen ergriffen die Flucht Richtung Wien.

Flucht als Geisterfahrer

An der Ausfahrt St. Pölten Süd verließen die beiden die A1, fuhren als Geisterfahrer auf und setzten ihre Fahrt nach der Auffahrtsrampe in Richtung Bundeshauptstadt fort. Auf der Kremser Schnellstraße (S33) wurde der Pkw erneut gesichtet – diesmal mit tschechischen Originalkennzeichen. Bei Herzogenburg-Süd wurden die Verdächtigen schließlich abgeleitet und festgenommen.

In einem Grünstreifen an der Auffahrtsrampe von der A1 auf die S33 stellten die Ermittler die abmontierten serbischen Kennzeichen und einen Teil des Diebesguts sicher.

Mann geständig, Frau bestreitet Vorwürfe

Der 57-Jährige gestand alle 15 Diebstähle und Einbruchsdiebstähle. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Die 59-Jährige zeigte sich nicht geständig und kam in die Justizanstalt Krems an der Donau.

Quelle: APA

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