E-Impfpass wird in Vorarlberg stärker genutzt

Mathias FischerMathias Fischer
Impfung am Oberarm mit Pflaster auf der Haut einer Person im rosa T-Shirt
© Victor Candiani / Pexels (Symbolbild)

Die digitale Alternative zum gelben Impfkärtchen findet zunehmend Anklang. In Vorarlberg ließen sich heuer bereits 63 Personen ihre Impfungen elektronisch nachtragen, so der ORF.

Das gelbe Impfkärtchen ist oft schwer zu finden, wenn man es braucht. Der elektronische Impfpass bietet eine Lösung: Alle Impfdaten sind jederzeit am Smartphone abrufbar. Voraussetzung ist, dass die Impfungen zuvor digital erfasst wurden.

In den Impf-Ordinationen des Landes in Dornbirn und Rankweil haben sich 63 Personen ihre Impfungen heuer in den E-Impfpass eintragen lassen. Gleichzeitig kann ein Impfpass-Check durchgeführt werden, bei dem fehlende Impfungen festgestellt werden. Diese Kontrolle kostet 15 Euro und wurde 34 Mal in Anspruch genommen. Beide Leistungen sind auch bei Ärzten oder in Apotheken verfügbar.

Erinnerungsfunktion in Entwicklung

Der E-Impfpass soll künftig mehr können als nur Impfungen anzeigen. Der Bund entwickelt ein System, das automatisch an fällige Auffrischungen erinnert. Die Benachrichtigungen sollen per App oder SMS erfolgen.

Ein konkreter Starttermin für diese Funktion steht noch nicht fest. Das Land Vorarlberg sieht darin eine sinnvolle Maßnahme, um den Impfschutz in der Bevölkerung zu verbessern.

Quelle: https://vorarlberg.orf.at/stories/3374792/

Worüber spricht Dornbirn morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.