Ecker als Wirtschaftsbund-Obmann in NÖ bestätigt

Mathias FischerMathias Fischer
Wachstumskurve über Zahnrädern mit Pflanze vor Österreich-Umriss und Wolken
© Mit KI (Gemini) generiert

Bei der Landesgruppen-Hauptversammlung in St. Pölten wurde Ecker am Donnerstag erneut zum Obmann des Wirtschaftsbundes Niederösterreich gewählt. Er kündigte einen Erneuerungsprozess an, um die jüngere Generation stärker einzubinden, so der ORF.

Der wiedergewählte Obmann betonte nach der Abstimmung in St. Pölten, dass er das Vertrauen mit großer Dankbarkeit annehme. Zugleich verwies er auf den enormen wirtschaftlichen Druck, unter dem die Betriebe stehen. Auch die Interessenvertretung selbst müsse sich weiterentwickeln, erklärte Ecker.

Junge Funktionäre sollen Prozess begleiten

Mit der Initiative „WB NÖ neu denken“ soll ein Entwicklungsprozess angestoßen werden. Ziel ist es, jüngere Mitglieder stärker einzubinden und ihnen früher Verantwortung zu übertragen. Ein eigens eingesetztes Team aus zwölf Funktionärinnen und Funktionären unter 45 Jahren soll den Prozess begleiten, Zwischenergebnisse hinterfragen und eigene Vorschläge einbringen.

Harald Servus, Direktor des Wirtschaftsbundes Niederösterreich, sieht in der Wiederwahl ein wichtiges Signal. Gerade in solchen Zeiten brauche es Menschen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Die kommenden Jahre würden kein Schönwettersegeln, betonte Servus.

Forderungen teilweise umgesetzt

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen brauche es eine starke Interessenvertretung, die konkrete Verbesserungen für die Betriebe erreiche, so Servus. Er verwies auf zwei langjährige Forderungen, die zuletzt umgesetzt worden seien: die Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028 und die Aktivpension.

Beim Abbau von Bürokratie und bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bleibe hingegen viel zu tun, betonte der Direktor. Der Wirtschaftsbund wolle seine Mitglieder künftig stärker einbinden und seinen politischen Auftrag wahrnehmen.

An der Hauptversammlung nahmen unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und des Wirtschaftsbundes Österreich, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (beide ÖVP) teil.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3371646/

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