Edtstadler verspricht Kostendeckel für Festspielhaus

Die Sanierung der Festspielhäuser soll nun günstiger werden als geplant. Landeshauptfrau Edtstadler kündigt an, beide Bauphasen mit dem Budget der ersten Phase umzusetzen – das bedeutet eine Reduktion um rund ein Fünftel.
Die Renovierung der Festspielhäuser war ursprünglich mit über einer halben Milliarde Euro veranschlagt: 395 Millionen Euro für die erste Bauphase, 86 Millionen Euro für die zweite sowie 37 Millionen Euro für Ausweichwerk- und -spielstätten. Der Bundesrechnungshof kalkuliert in seinem Prüfbericht sogar mit bis zu 635 Millionen Euro.
Nach zunehmender Kritik – unter anderem von der KPÖ – hat Landeshauptfrau Edtstadler nun reagiert. Sie verspricht, dass beide Bauphasen nur mit dem Budget der ersten Phase realisiert werden sollen. Das entspricht einer Kostenreduktion von rund einem Fünftel.
KPÖ übt scharfe Kritik
KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl kritisiert die bisherige Vorgehensweise scharf. Die ÖVP-Verantwortlichen Haslauer und Preuner hätten sich von sieben Varianten für die zweitteuerste entschieden, so Hangöbl. Die günstigeren Alternativen würden bis heute streng geheim gehalten.
„Wir haben im Landtag mehrmals kritisch nachgefragt und wurden daraufhin für blöd erklärt und als Kulturfeinde gebrandmarkt. Jetzt ist doch alles anders und die Landeshauptfrau verspricht eine Ersparnis von 86 Millionen Euro“, sagt Hangöbl.
Die KPÖ-Klubobfrau zeigt sich skeptisch gegenüber der Ankündigung. Wie viel das Versprechen wert sei, werde man sehen. In Zeiten knapper Kassen werde man die Landeshauptfrau an diesem Versprechen messen, so Hangöbl.
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