Ehemalige Synagoge St. Pölten mit Konzerten und Museumsnacht

Die Ehemalige Synagoge in St. Pölten bietet im Oktober ein vielfältiges Programm. Neben der Langen Nacht der Museen stehen zwei Konzerte auf dem Programm – eine Akustik-Band aus Prag und ein Kammermusikabend mit Werken von Komponistinnen und Komponisten des Exils.
Bei der „Langen Nacht der Museen“ öffnet die Ehemalige Synagoge ihre Türen für ein umfangreiches Programm. Zwischen 18 Uhr und 21 Uhr können Besucherinnen und Besucher an der Kreativstation „Prächtige Muster und Farben“ teilnehmen und eine eigene Tasche mit Ornamenten gestalten. Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler stehen von 18 Uhr bis 22 Uhr für Auskünfte zum Gebäude und den Ausstellungen zur Verfügung.
Die mobile Forschungsstation „Entdecke zwei St. Pöltner Synagogen virtuell“ kann um 19.30 Uhr, 21 Uhr und 22.30 Uhr besucht werden. Die ständige Forschungsstation „Finde deine jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn“ ist zwischen 19 Uhr und 23 Uhr geöffnet. Um 20 Uhr wird eine Führung mit dem Titel „Einblicke. Zum Synagogenraum und zu den Ausstellungen“ angeboten.
Akustik-Band aus Prag gastiert in St. Pölten
Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 18.30 Uhr tritt die Akustik-Band „Der Šenster Gob“ (jiddisch: die schönste Gabe) aus Prag in der Ehemaligen Synagoge auf. Die Musikerinnen und Musiker präsentieren ihr Programm „Majority of Minorities“, das Klezmer und Balkan, „Gypsy“ und Swing vereint. Witz und Virtuosität kennzeichnen den Stil der Band.
Bereits im vergangenen Jahr waren die Musikerinnen und Musiker als Partner von Lea Kalisch in der Ehemaligen Synagoge zu Gast, diesmal treten sie alleine auf. Auf ihren Reisen durch ganz Europa und einen Teil Asiens haben sie zahlreiche Inspirationen und musikalische Erfahrungen gesammelt. Das Programm verspricht einen Abend voller Energie und Kreativität.
Kammermusik mit Werken aus Romantik und Moderne
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 18.30 Uhr findet das Konzert „Serenade des Exils“ in der Ehemaligen Synagoge statt. Die israelische Mezzosopranistin Hagar Sharvit und das Trio Delyria präsentieren Werke der Romantik und der Moderne.
Auf dem Programm stehen Felix Mendelssohn-Bartholdys Klaviertrio in d-Moll, Gustav Mahlers Rückert-Lieder sowie ein Werk des australischen Komponisten Lee Bradshaw, das für das Trio Delyria geschrieben wurde. Außerdem wird „Panta rhei“ von Ursula Mamlok aufgeführt. Mamlok musste 1939 im Alter von 16 Jahren vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen und wurde später eine der bekanntesten Komponistinnen der USA.
Das Konzert wird von der Ehemaligen Synagoge St. Pölten in Kooperation mit den Serenadenkonzerten veranstaltet. Die Aufführung von „Panta rhei“ wird von der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung gefördert.
Nähere Informationen gibt es bei Maren Sacherer, BA, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation Museum Niederösterreich, per E-Mail an presse@ehemalige-synagoge.at oder unter der Handynummer +43 664 60 499 918. Tickets sind unter https://www.ehemalige-synagoge.at erhältlich.
Quelle: OTS
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