Ehepaar tot in Landl: CO-Vergiftung vermutet

Mona HopfingerMona Hopfinger
Stromaggregat im Haus mit CO-Gefahr und Warnhinweis
© Mit KI (Gemini) generiert

In der obersteirischen Gemeinde Landl wurden vergangene Woche zwei Leichen in einem Wohnhaus entdeckt. Bei den Toten handelt es sich um ein deutsches Ehepaar, das seit 2018 in der Gemeinde lebte, so der ORF.

Eine Bekannte des Paares hatte Nachschau gehalten und die beiden Leichname in dem Wohnhaus gefunden. Der Fall wurde erst am Mittwoch durch einen Medienbericht öffentlich bekannt.

Notstromaggregat als mögliche Ursache

Die Staatsanwaltschaft Leoben bestätigte, dass die Ermittlungen noch laufen, da zahlreiche Fragen ungeklärt sind. Der vorläufige Obduktionsbericht deutet auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hin, die durch ein laufendes Notstromaggregat ausgelöst worden sein dürfte.

Endgültige Klarheit soll das toxikologische Gutachten bringen, dessen Ergebnis noch aussteht.

Hintergründe weiter unklar

Die genauen Umstände des Todesfalls sind noch nicht vollständig geklärt. Offen ist unter anderem, weshalb das Notstromaggregat überhaupt lief, obwohl das Haus an die Stromversorgung angeschlossen ist.

Auch die Frage, ob es sich um einen Unfall handelte oder andere Umstände eine Rolle spielten, ist noch nicht abschließend beantwortet. Die Staatsanwaltschaft Leoben ermittelt derzeit in alle Richtungen.

Bürgermeister Bernhard Moser bestätigte, dass das Paar bereits seit 2018 in Landl wohnte.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3375190/

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