Eichhörnchen verursachte Oberleitungsschaden auf Ostbahn

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Eichhörnchen hat am Samstag beim Bahnhof Götzendorf im Bezirk Bruck an der Leitha eine Oberleitungsstörung auf der Ostbahn ausgelöst. Das Tier geriet in die Starkstromleitung, wodurch die Oberleitung durchbrannte und ein Kabeltunnel ausbrannte.

Die Ursache für die Oberleitungsstörung auf der Ostbahn ist nun geklärt: Ein Eichhörnchen dürfte die Probleme verursacht haben. Das Tier war auf einem Oberleitungssteher in die 15-kV-Starkstromleitung geraten, wie Polizeisprecherin Manuela Weinkirn am Dienstag bestätigte. Dadurch kam es zu einem Erdschluss.

In der Folge brannte die Oberleitung durch und riss ab. Auch ein Kabeltunnel brannte aus. Der Vorfall ereignete sich am Samstag beim Bahnhof Götzendorf im Bezirk Bruck an der Leitha. Die Strecke musste unterbrochen werden, seit Sonntag läuft ein eingeschränkter Betrieb.

Reparaturen bis Donnerstag geplant

Die Reparaturarbeiten im Abschnitt Gramatneusiedl - Bruck an der Leitha werden voraussichtlich bis Mittwoch andauern. Mit Betriebsbeginn am Donnerstag sollen sie abgeschlossen sein, teilte ÖBB-Sprecher Christopher Seif mit. Vor allem Schäden im Bereich der Verkabelung müssen behoben werden.

Zugentgleisung: Vorschrift nicht eingehalten

Auch zur Entgleisung eines Regionalzugs auf der Erlauftalbahn beim Bahnhof Purgstall im Bezirk Scheibbs am 17. September gibt es neue Erkenntnisse. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine notwendige Vorschrift nicht eingehalten wurde, so ÖBB-Sprecher Seif. Die Überprüfung der richtigen Weichenstellung bei der Verschubfahrt sei verabsäumt worden.

Auf der Verschubfahrt zum Bahnhof Purgstall entgleiste dann der Personenzug. Verletzt wurde niemand. Die Untersuchungen zur Klärung des Unfallhergangs seien noch nicht abgeschlossen, hielt Seif fest.

Quelle: APA

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