Eidechsen schützen: Tipps zum Welttag der Eidechse

Anlässlich des Welttages der Eidechse am 14. August geben Experten Ratschläge, wie man die heimischen Echsen unterstützen kann. Im Herbersteingarten am Grazer Schloßberg erhielten Interessierte Einblicke in die Welt der Reptilien.
Wolfgang Maget und Maria Nievoll präsentierten im Rahmen der Natur(ver-)führungen im Herbersteingarten am Grazer Schloßberg wissenswerte Informationen über Echsen. Zum Welttag der Eidechse am 14. August teilten sie praktische Hinweise, wie man die Tiere im eigenen Umfeld fördern kann.
Lebensraum und Unterschlupf
Eidechsen sind auf passende Versteckmöglichkeiten angewiesen. Dazu zählen tiefere Spalten und Ritzen in Mauern sowie Steinhaufen. Trockensteinmauern schaffen besonders günstige Voraussetzungen für die Reptilien.
Zudem benötigen die Tiere offenen Boden, um ihre Eier ablegen zu können.
Nahrung durch Insekten
Echsen ernähren sich vorwiegend von Insekten. Diese lassen sich durch blühende Gewächse anlocken. Empfohlen werden Pflanzen ohne gefüllte Blüten, da diese den Zugang zum Nektar versperren. Heimische Pflanzenarten eignen sich besonders gut, weil sie zahlreichen einheimischen Insekten und Spinnentieren Lebensraum und Nahrung bieten.
Schutz vor Fressfeinden
Zu den größten Bedrohungen für Eidechsen und viele Vogelarten gehören Katzen und Krähen. Die Dezimierung durch Katzen lässt sich relativ leicht eindämmen: Die Tiere sollten zumindest während der Hauptbrutzeit von März bis August im Haus gehalten werden.
Quelle: https://www.graz.at/cms/beitrag/10470375/8144923/Welttag_der_Eidechse_am_August.html
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