Einbrecherbande in Hollabrunn gefasst

Vier Männer aus Rumänien sind in Niederösterreich festgenommen worden. Sie sollen in mehreren Bundesländern Kupferkabel und Werkzeug im Wert von rund 250.000 Euro erbeutet haben.
In der Nacht auf den 13. Juni hat die Polizei in Hollabrunn vier mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Die Männer im Alter von 22, 27, 33 und 43 Jahren stehen im Verdacht, in Niederösterreich, Wien, Kärnten und der Steiermark eine Serie von Diebstählen begangen zu haben.
Nach Angaben der Polizei vom Freitag beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 250.000 Euro. Die vier rumänischen Staatsbürger zeigten sich teilweise geständig und wurden in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.
Elf Taten seit Ende April
Das Landeskriminalamt Niederösterreich konnte dem Quartett insgesamt fünf vollendete Einbrüche und sechs Versuche zuordnen. Die Taten ereigneten sich seit dem 25. April und richteten sich gegen Firmen und Lagerplätze.
Betroffen waren die niederösterreichischen Bezirke Melk und Hollabrunn, die Bundeshauptstadt Wien, der Bezirk Wolfsberg in Kärnten sowie mehrere steirische Regionen. In der Steiermark schlugen die Täter in Graz sowie in den Bezirken Südoststeiermark, Leoben und Murtal zu.
Quelle: APA
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