Einbrecherbande schlug 49 Mal in drei Bundesländern zu

Fünf Männer stehen im Verdacht, in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien insgesamt 49 Einbrüche in Geschäftslokale begangen zu haben. Vier Verdächtige sitzen in Haft, ein 28-Jähriger ist flüchtig. Der Schaden beträgt 104.000 Euro.
Die Landespolizeidirektion Niederösterreich hat eine Serie von 49 Einbrüchen in Geschäftslokale aufgeklärt. Die Taten ereigneten sich in Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen, ein 28-jähriger marokkanischer Staatsbürger ist weiterhin auf der Flucht. Der Gesamtschaden wird mit 104.000 Euro beziffert.
Immer nach demselben Muster
Die Tätergruppe ging bei den Einbrüchen offenbar nach einem ähnlichen Schema vor. Im städtischen Raum drangen die Männer in Apotheken, Restaurants und Fachgeschäfte ein. Anschließend durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen. Erbeutet wurden hauptsächlich Bargeld, Mobiltelefone und Zigaretten.
Ausgangspunkt war Traiskirchen
Das Landeskriminalamt Niederösterreich konnte im Sommer fünf Verdächtige ausforschen: vier Marokkaner zwischen 19 und 28 Jahren sowie einen libanesischen Staatsbürger. Die fünf Asylwerber hatten sich in der Bundesbetreuungseinrichtung Traiskirchen im Bezirk Baden kennengelernt und dort die Einbrüche geplant. Zu den Tatorten reisten sie stets mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und ab.
Die vier festgenommenen Männer legten teilweise Geständnisse ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.
Quelle: APA
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