Einfamilienhaus mit Feuchtigkeitsschäden in St. Pölten

RedaktionRedaktion
Haus-Symbol in dunklem Blau mit dem Wort HAUS darunter auf hellem Blau.
© edikte.justiz.gv.at

Ein Einfamilienhaus samt Nebengebäude in der Weinhoferstraße in St. Pölten soll im Jänner 2027 versteigert werden. Das geringste Gebot liegt bei 220.000 Euro, das Vadium beträgt 22.000 Euro.

Feuchtigkeit im Keller und im Badezimmer, Schimmelspuren in den deckennahen Bereichen und ein schadhaftes Dach: Ein Einfamilienhaus samt Nebengebäude in der Weinhoferstraße 10, 3100 St. Pölten, soll versteigert werden.

Das Wohnhaus stammt ursprünglich aus den 1930er-Jahren, das Nebengebäude wurde in den 1960er-Jahren errichtet. Zum Grundstück mit 361 m² gehören ein Wohnhaus mit Teilkeller, Erdgeschoß und nicht ausgebautem Dachgeschoß sowie ein Nebengebäude mit Garage und zwei weiteren Räumen. Die Flächen betragen 23,35 m² im Keller, 66,30 m² im Erdgeschoß und 32,20 m² im Nebengebäude.

Das Grundstück ist straßenseitig durch ein Metallgitter eingefriedet, die Zufahrt und das Traufenpflaster sind betoniert. Die begrünten Freibereiche verfügen über ein einfaches Folienbecken. Das Nebengebäude wird nicht zu Wohnzwecken genutzt und umfasst neben der Garage zwei Räume, die unter anderem mit Infrarot-Heizpaneelen ausgestattet sind.

Zustand und Ausstattung

Im Erdgeschoß befinden sich Vorraum, Küche, zwei Zimmer, ein als Abstellraum umgebautes WC und ein nachträglich eingebautes Bad. In einem Zimmer senkt sich der Boden in einem kleinen Bereich. Im zweiten Zimmer sowie im Bad wurden Auswirkungen von Schimmelbildung festgestellt. Im Bad bewegen sich die gemessenen Feuchtigkeitswerte laut Gutachten zwischen 45 und 65 Digits; im Bereich der Dusche seien die Verfugungen augenscheinlich schadhaft ausgeführt.

Auch im südöstlichen Kellerraum wurden Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Dort befinden sich der Gaszähler und der Kanalanschluss. Ein Entfeuchtungsgerät mit einer angegebenen Leistung von 60 Litern pro Tag war aufgestellt. Der Dachboden weist einen stark unebenen und schadhaften rohen Betonboden auf. Im Bereich der Dachdurchführung beim Kamin wurden außerdem Auswirkungen von Niederschlagswasser festgestellt.

Die Gebäude weisen laut Gutachten einen ihrem Alter, der Nutzungsart sowie den durchgeführten Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen entsprechenden durchschnittlichen Erhaltungszustand auf. Eine Schätzung durch einen Sachverständigen wurde in diesem Verfahren nicht vorgenommen, da sich die Parteien auf einen Ausrufpreis geeinigt hatten. Sie stellten dem Exekutionsgericht jedoch ein Schätzgutachten zur Verfügung.

Gebot und Termin

Das geringste Gebot beträgt 220.000 Euro. Für die Teilnahme ist ein Vadium von 22.000 Euro zu erlegen. Ein Schätzwert ist in den vorliegenden Angaben nicht ausgewiesen.

Die Versteigerung findet am 21. Jänner 2027 um 9 Uhr im Bezirksgericht (BG) St. Pölten (192), Schießstattring 6, 3100 St. Pölten, Saal E 55 im Erdgeschoß, statt. Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 43 E 8/26b geführt.

Versteigerungen können kurzfristig abgesagt werden, wenn es zu einer außergerichtlichen Lösung kommt. Interessierte können sich kurz vor dem Termin auf edikte.justiz.gv.at informieren.

Quelle: Ediktsdatei der Justiz — Originaleintrag ansehen

Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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