Eisenstadt errichtet Biogasanlage am Bauhof

Mathias FischerMathias Fischer
Biogasanlage mit Bioabfall und Hackschnitzel erzeugt Strom und Wärme für Photovoltaik, Stromspeicher und E-Bus
© Mit KI (Gemini) generiert

In der burgenländischen Landeshauptstadt entsteht eine Biogasanlage, die Bioabfall in Energie verwandelt. Die Anlage soll im Oktober 2026 in Betrieb gehen und jährlich rund 400.000 Kilowattstunden Strom produzieren.

Am Bauhof der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt wird derzeit eine Biogasanlage errichtet. Wie Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Montag erklärte, soll der Bioabfall aus der Stadt dort in Strom und Wärme umgewandelt werden. Die gewonnene Energie wird am Bauhof selbst genutzt, zum Laden der E-Stadtbusse verwendet und in die regionale Energiegenossenschaft eingespeist.

Abwärme für Heizung und Trocknung

Die Abwärme der Anlage kommt im Winter zur Beheizung des Bauhofs zum Einsatz. In den Sommermonaten wird sie für die Trocknung von Strauch- und Baumschnitt verwendet, der anschließend zu Hackschnitzeln verarbeitet wird, wie Georg Greutter von „waste2energy“ ausführte. Für die Energiegenossenschaft bedeute das Projekt eine geringere Abhängigkeit von Sonnenstunden, betonte Eva Fugger, Generaldirektor-Stellvertreterin der Raiffeisenlandesbank.

Inbetriebnahme im Oktober geplant

Die aus fünf Containern bestehende Biogasanlage soll im kommenden Oktober in Betrieb gehen. Gemeinsam mit Photovoltaikanlagen und dem vorhandenen Stromspeicher bildet sie künftig eine Energiezelle am Bauhof. Die gesamte Anlage soll pro Jahr rund 400.000 Kilowattstunden Strom und 180.000 Kilowattstunden Wärme erzeugen.

Quelle: APA

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