Eisenstadt veröffentlicht achten Transparenzbericht

Mathias FischerMathias Fischer
Euro-Scheine und Münzen liegen übereinander, Nahaufnahme.
© Willfried Wende / Pexels (Symbolbild)

Die burgenländische Landeshauptstadt hat zum achten Mal ihren Transparenzbericht vorgelegt. Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) betont die Notwendigkeit, nachvollziehbar zu zeigen, wie Entscheidungen getroffen werden und wohin Steuermittel fließen, so der ORF.

Die Stadt Eisenstadt hat ihren Transparenzbericht zum achten Mal veröffentlicht. Der Bericht schlüsselt detailliert auf, wie und wofür öffentliche Gelder der Stadt verwendet wurden.

Wer Steuergeld verwalte, müsse nachvollziehbar darlegen, wie Entscheidungen zustande kommen und wohin die Mittel gehen, erklärte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP). Er setze weiterhin auf Offenheit.

Bildung und Soziales als größte Posten

Ende des Vorjahres wurde angekündigt, dass auch die Landeshauptstadt heuer sparen und den Gürtel enger schnallen müsse. Als Gründe wurden generell steigende Kosten sowie hohe Abzüge des Landes bei den Ertragsanteilen genannt.

Die größten Ausgabenposten bilden die Bereiche Bildung und Soziales. In jeden der beiden Bereiche flossen jeweils rund 15 Millionen Euro.

Investitionen trotz geringer Ertragsanteile

Im Bericht wird die Investitionsbereitschaft der Stadt hervorgehoben. Investiert wurde unter anderem in die Stadtvilla, in die Umstellung der Stadtbusflotte auf Elektroantrieb sowie in den Ankauf eines Grundstücks für einen neuen Kindergarten- und Schulstandort.

Von den rund 22 Millionen Euro Ertragsanteilen vom Bund blieben nach Abzug der Landesumlage nur etwa 3,5 Millionen Euro übrig.

Aufträge vorwiegend an regionale Firmen

Hervorgehoben wird auch das Vergabewesen der Stadt. Aufträge in Höhe von rund 20 Millionen Euro wurden vergeben. Mehr als 90 Prozent davon gingen an Unternehmen aus Eisenstadt oder dem Burgenland.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3364789/

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