Elf Niederösterreicher bei WorldSkills in Shanghai am Start

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Von 22. bis 27. September kämpfen rund 1.400 junge Fachkräfte aus über 70 Ländern bei den WorldSkills 2026 in Shanghai um Medaillen. Österreich schickt 48 Teilnehmer ins Rennen – elf davon mit Bezug zu Niederösterreich.

Bei der Weltmeisterschaft der Berufe in Shanghai treten 1.400 junge Fachkräfte aus mehr als 70 Ländern und Regionen gegeneinander an. Das österreichische Team ist mit 48 Teilnehmern das größte aus Europa. Elf Kandidaten haben durch ihren Ausbildungsbetrieb oder ihre Schule eine enge Verbindung zu Niederösterreich.

Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), gratuliert den Teilnehmern zur Qualifikation. „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bereits einen beeindruckenden Weg hinter sich. Sie haben sich mit Können, Ausdauer und viel Einsatz für die größte Bühne der beruflichen Bildung qualifiziert“, betont Ecker. Er wünscht dem Team Niederösterreich viel Erfolg, starke Nerven und Freude an der einzigartigen Erfahrung.

Vizepräsident reist nach Shanghai

Christian Moser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich und zuständig für Bildung, wird die Wettkämpfe als Vertreter der WKNÖ vor Ort begleiten. „Wer sich für WorldSkills qualifiziert, gehört bereits zu den Besten seines Berufs“, so Moser. Die Teilnehmer hätten unzählige Trainingsstunden investiert und sich intensiv vorbereitet.

Lehre als starkes Fundament

Die WorldSkills zeigen laut Ecker, welche Spitzenleistungen eine fundierte berufliche Ausbildung ermöglicht. Gleichzeitig rücken sie die Vielfalt und Zukunftschancen der Lehre in den internationalen Mittelpunkt. „Ich habe selbst mit einer Lehre zum Steinmetz begonnen. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung: Eine Lehre ist ein starkes Fundament, auf dem sich viele Chancen und Möglichkeiten aufbauen lassen“, erklärt der WKNÖ-Präsident.

Die jungen Fachkräfte zeigen in Shanghai, was mit Talent, konsequenter Arbeit und hervorragender Ausbildung möglich ist. Sie seien damit schon jetzt Vorbilder für viele junge Menschen, so Ecker.

Dank an Ausbildungsbetriebe und Familien

Ecker dankt auch den Ausbildungsbetrieben, Lehrkräften, Experten und Familien, die die Teilnehmer auf ihrem Weg begleiten. „Spitzenleistungen entstehen nicht allein. Dahinter stehen Menschen und Betriebe, die Talente erkennen, fördern und ihnen Vertrauen schenken“, betont er. Genau dieses Zusammenspiel mache das duale Ausbildungssystem so erfolgreich.

Ganz Niederösterreich könne stolz auf das Team sein. Für die Wirtschaftskammer stehe schon vor dem ersten Bewerb fest: Die Teilnehmer vertreten Niederösterreich und seine hohe Ausbildungsqualität ausgezeichnet.

Die niederösterreichischen Teilnehmer

  • Paul Meisterhofer aus Lanzenkirchen, Bautischler, F/List GmbH (Neunkirchen)
  • Julian Gintner aus Vitis, Betonbau (Team), Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H. (Gmünd)
  • Michael Pomassl aus Vitis, Betonbau (Team), Leyrer + Graf Baugesellschaft m.b.H. (Gmünd)
  • Raphael Beutel aus Unterrohrbach, Digitale Produktionstechnik (Industrie 4.0), Team mit Wien, ÖBB Infrastruktur AG (Wien)
  • Christoph Schöndorfer aus Mödling, Elektronik, HTL Mödling
  • Christian Hiesberger aus Kilb, Kfz-Technik, Porsche Inter Auto St. Pölten
  • Valentina Otzelberger aus Leopoldsdorf (Bruck/Leitha), Konditorin, Süßwarenproduktion OBERLAA GmbH (Wien)
  • Elias Stephan aus Bad Sauerbrunn (Burgenland), Möbeltischler, List General Contractor GmbH (Wiener Neustadt)
  • Jonas Baltuska aus Wien, Optoelectronics, HTL Mödling
  • Marcel Riener aus Reingers, Sanitär- und Heizungstechnik, Raiffeisen-Lagerhaus Gmünd-Vitis (Gmünd)
  • Benedikt Pritz aus Raxendorf, Schienenfahrzeugtechnik, ÖBB-Technische Services-GmbH (St. Pölten)

Quelle: OTS

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