Elisabethinnen Graz eröffnen Holzbau-Zubau

Mona HopfingerMona Hopfinger
Eröffnung mit Banddurchschnitt: Maria Theresia Mair, Landeshauptmann Markus Wallner, Eva-Maria Greiter und weitere Ehrengäste in Bregenz
© Stadt Graz/Fischer

Das Krankenhaus der Elisabethinnen in Graz hat nach drei Jahren Bauzeit einen Neu- und Zubau in Holzbauweise fertiggestellt. Mehrere Fachbereiche wurden an einem Standort zusammengeführt, die Bettenzahl steigt von 187 auf 222.

Das Krankenhaus der Elisabethinnen in Graz hat einen umfassenden Neu- und Zubau abgeschlossen. Nach dreijähriger Bauzeit wurden die Bereiche Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Radiologie sowie Schmerzmedizin an einem Standort vereint. Ein besonderer Fokus liegt auf der Alterspsychiatrie mit 75 Betten.

Die Erweiterung schafft Platz für insgesamt 222 Betten statt bisher 187. Die bestehenden Gebäude wurden um rund 10.700 Quadratmeter ergänzt. Alt- und Neubau bilden nun gemeinsam ein Krankenhaus mit insgesamt rund 36.000 Quadratmetern Fläche.

Holzbauweise als nachhaltiges Konzept

Das Spital setzte beim Bau auf Holzbauweise. Diese unterstreicht die Nachhaltigkeit und Behaglichkeit des Hauses. Das Projekt wurde während des laufenden Krankenhausbetriebs umgesetzt, was für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende eine Herausforderung darstellte.

Geschäftsführerin Schwester M. Bonaventura Holzmann zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung bewegt: „Wir schreiben hier die Geschichte der Elisabethinnen weiter, haben unsere Wurzeln nicht vergessen, blicken mutig und entschlossen in die Zukunft und wollen so wie jene vier Schwestern, die vor 336 Jahren aufbrachen, auch weiterhin gemeinsam für die Menschen dasein.“

Lob von Politik und Gesundheitswesen

Geschäftsführer Christian Lagger betonte: „Wir haben einen Auftrag erhalten und Verantwortung übertragen bekommen. Medizin und Gesundheit sind im Fluss. Man muss Altes loslassen und Neues wagen.“ Lagger gehörte zu den wenigen, die von Beginn an für die Holzbauweise eintraten. Das Projekt wurde scherzhaft als „tiroler Skihütte“ bezeichnet.

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner gratulierte zum Großprojekt: „Sie alle haben dafür gesorgt, dass das Werk hier entstanden ist, ein Ort, dicht an Leben, Schicksalen, aber auch in dicht verbautem Gebiet. Dazu gehört Mut. Danke dafür.“ Auch Stadträtin Claudia Unger und Stadtrat Kurt Hohensinner waren anwesend. Christina Braunersreuther vertrat Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer.

Bei der Eröffnung waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Politik, des Gesundheitswesens, der steirischen Krankenanstalten sowie der beteiligten Unternehmen anwesend.

Quelle: https://www.graz.at/cms/beitrag/10473723/7771526/Eroeffnung_Neu_und_Zubau_der_Elisabethinnen.html

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