Endometrioseklinik in Neunkirchen erneut zertifiziert

Die Endometrioseklinik am Universitätsklinikum Neunkirchen hat ihre Zertifizierung erfolgreich erneuert. Die Stiftung Endometriose-Forschung und die Europäische Endometriose Liga bestätigten die hohe Qualität der Einrichtung.
Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Neunkirchen darf sich über eine erneute Auszeichnung freuen. Die Stiftung Endometriose-Forschung (SEF) und die Europäische Endometriose Liga (EEL) haben die Endometrioseklinik rezertifiziert.
Die Einrichtung unter der Leitung von Prim. Dr. Albert Knauder besteht seit 2020. Nach einer erfolgreichen Überprüfung der Struktur- und Prozessqualität wurde die Zertifizierung als „Zertifizierte Endometrioseklinik“ bestätigt.
Qualitätsgesicherte Versorgung für Patientinnen
Die beiden Organisationen setzen sich für hohe Standards in der Behandlung von Endometriose ein. Die Stiftung Endometriose-Forschung fördert das Bewusstsein über Diagnose und Therapie der Erkrankung. Die Europäische Endometriose Liga unterstützt die Forschung, verbessert die Früherkennung und setzt sich europaweit für hohe Behandlungsstandards ein.
Bei Endometriose handelt es sich um eine chronische, hormonabhängige Erkrankung. Dabei kommt gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle vor. Dies kann Entzündungen und oft erhebliche Schmerzen verursachen. Ohne Behandlung kann die Erkrankung zu einer Beeinträchtigung von Organen sowie der Fruchtbarkeit führen.
Für Betroffene bedeutet die Zertifizierung eine qualitätsgesicherte Versorgung nach anerkannten medizinischen Standards. Die Behandlung erfolgt durch ein spezialisiertes, interdisziplinäres Team.
Anerkennung für engagierte Arbeit
Prim. Dr. Albert Knauder zeigte sich erfreut über die erneute Auszeichnung: „Die erfolgreiche Rezertifizierung ist eine wertvolle Bestätigung für die engagierte Arbeit unseres gesamten Teams. Unser Anspruch ist es, Frauen mit Endometriose auf höchstem medizinischem Niveau individuell und interdisziplinär zu betreuen. Diese Anerkennung motiviert uns, unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und die Versorgung unserer Patientinnen kontinuierlich weiterzuentwickeln.“
Zum Team gehören OÄ Dr. Tatenda Dzvuke, Ass Dr. Susanna Feichtinger, Ass Dr. Claudia Kreuzer, OA Dr. Balint Palmai, OÄ Dr. Katharina Folkmann und OA Dr. Stefan Scherz.
Worüber spricht Sankt Pölten morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.