Energie AG beteiligt sich an Windpark Sandl

Der oberösterreichische Landesenergieversorger steigt mit 30 Prozent beim größten Windkraftprojekt des Bundeslandes ein. Die Entscheidung soll Ende September im Aufsichtsrat fallen.
Die Energie AG plant eine Beteiligung von 30 Prozent am Windpark Sandl. Landesrat Martin Winkler (SPÖ) bezeichnet den Schritt als wichtige Weichenstellung für die Energiewende in Oberösterreich. Die finale Entscheidung soll am 29. September im Aufsichtsrat des Unternehmens getroffen werden.
Der Windpark umfasst 19 Windräder mit einer Gesamtleistung von 137 Megawatt. Damit könnten bis zu 108.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 260 Millionen Euro.
Winkler fordert Hybridkraftwerke
Winkler, der nach eigenen Angaben den Einstieg seit seinem Amtsantritt gefordert hat, sieht in der Beteiligung einen Anfang. Er fordert, Windkraft künftig verstärkt mit Photovoltaik und Speichern zu Hybridkraftwerken zu kombinieren. Diese Verbindung solle die Industrie stärken, Arbeitsplätze sichern und die Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren.
Der Landesrat bedankte sich bei Energie-Landesrat Markus Achleitner und dem Vorstand der Energie AG für die Umsetzung der Entscheidung. Die geplante Beteiligung sei ein Signal für den Ausbau erneuerbarer Energien im Bundesland.
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