Energie Steiermark baut PV-Park mit 30.000 Modulen

In Bachsdorf entsteht eine Photovoltaik-Anlage mit beweglichen Modulen. Die Energie Steiermark investiert rund 12 Millionen Euro in das Projekt, das künftig mehr als 7.400 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen soll.
Mit einem Spatenstich hat die Energie Steiermark am 7. Oktober 2026 den Bau einer großflächigen Photovoltaik-Anlage in Bachsdorf gestartet. Auf einer Fläche von rund 20 Hektar werden 30.000 schwenkbare Module installiert, die sich nach dem Sonnenstand ausrichten. Die installierte Leistung wird bei etwa 19 Megawatt liegen.
Die Anlage soll jährlich rund 26 Gigawattstunden Strom produzieren. Damit können mehr als 7.400 Haushalte mit erneuerbarer Energie beliefert werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 12 Millionen Euro.
Erstes Trackersystem der Energie Steiermark
Martin Graf und Werner Ressi, das Vorstands-Team der Energie Steiermark, bezeichnen die Anlage als wesentlichen Baustein der Energiewende-Strategie. Es handle sich um den ersten PV-Park des Unternehmens mit Trackersystem, der zusätzliche regionale Erzeugungskapazitäten schaffe.
Die schwenkbaren Photovoltaik-Module können sich dem Sonnenstand entsprechend ausrichten oder manuell gesteuert werden. Dadurch wird die Fläche effizienter für die Stromerzeugung genutzt.
Doppelnutzung mit Landwirtschaft
Beim PV-Park soll der Boden doppelt genutzt werden, nämlich auch für den Ackerbau. So kann die Fläche weiter von Landwirten bewirtschaftet werden.
Franz Labugger ist Bürgermeister von Lebring – St. Margarethen. Er findet, das Projekt hilft der Region bei der Energieversorgung und beim Klimaschutz. Seiner Meinung nach wird Bachsdorf ein wichtiger Standort, um in der Region erneuerbare Energie zu erzeugen.
Im Sommer 2027 soll die Anlage fertig sein.
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