Erich Schaflinger wird neuer KAGes-Chef in der Steiermark

Die Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) bekommt ab 1. Oktober 2026 eine neue Führung. Erich Schaflinger übernimmt den Vorstandsvorsitz des größten steirischen Gesundheitsunternehmens für fünf Jahre.
Die steirische Landesregierung hat Erich Schaflinger zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) ernannt. Er tritt die Position mit 1. Oktober 2026 an und löst damit Gerhard Stark als Geschäftsführer ab. Das gab das Büro von Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) am Freitag bekannt. Der Vertrag läuft über fünf Jahre.
Der Beschluss erfolgte am Donnerstag in der Sitzung der Landesregierung auf Antrag von Kornhäusl. Stark hatte bereits 2025 angekündigt, seine Funktion im Herbst 2026 niederzulegen. Die Nachfolge wurde ausgeschrieben und in einem mehrstufigen Verfahren besetzt.
Schaflinger setzte sich im Hearing durch
Schaflinger, derzeit Ärztlicher Direktor des LKH Hochsteiermark, überzeugte im Juni beim Hearing als bester Kandidat. Ulf Drabek bleibt als zweiter Geschäftsführer im Amt, sein Vertrag läuft unverändert bis 2028 weiter. Die durch Schaflingers Wechsel frei werdende Position am LKH Hochsteiermark wird neu ausgeschrieben.
Langjährige Erfahrung im steirischen Gesundheitswesen
Der neue KAGes-Chef studierte Humanmedizin an der Med-Uni Graz und ist Facharzt für Innere Medizin mit den Additivfächern Kardiologie, Gastroenterologie und Hepatologie sowie Geriatrie. Von 1987 bis 1998 arbeitete er als Assistenz- und Oberarzt an der Medizinischen Universität Graz.
Seit 1998 leitet Schaflinger als Primarius die Abteilung für Innere Medizin am LKH Mürzzuschlag. Seit 2005 fungiert er als Ärztlicher Direktor des Krankenhausverbundes Mürzzuschlag-Mariazell beziehungsweise des heutigen LKH Hochsteiermark. Seit 2020 ist er Vorsitzender des Landessanitätsrates für Steiermark, seit 2021 zudem Vorsitzender des Koordinationsgremiums für Versorgungssicherheit des Landes Steiermark.
Die KAGes beschäftigt über 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sieben LKH-Verbünden mit 20 Standorten und drei Landespflegezentren.
Quelle: APA
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