Erschöpfter Wanderer in Hüttschlag gerettet

Ein 58-jähriger Deutscher ist in der Nacht auf Freitag nach einer Suchaktion im Pongau gefunden worden. Der Mann hatte sich auf 1.900 Meter Seehöhe im Bereich der Reitalm verstiegen und war vom markierten Weg abgekommen.
In Hüttschlag im Pongau haben Einsatzkräfte der Bergrettung einen verirrten Wanderer aufgespürt. Der 58-Jährige aus Deutschland befand sich abseits der markierten Wanderwege auf 1.900 Meter Seehöhe im Bereich der Reitalm. „Er hatte sich verstiegen und war sehr erschöpft“, erklärte Markus Rettenwender, Einsatz- und Ortsstellenleiter der Bergrettung Hüttschlag.
Der Mann war am Donnerstagabend als vermisst gemeldet worden. Er hatte zwar einen Notruf abgesetzt, doch wegen der schlechten Mobilfunkverbindung in dem weitläufigen Gebiet kamen nur einzelne SMS durch.
23 Bergretter im nächtlichen Einsatz
23 Bergretter aus Hüttschlag rückten gemeinsam mit einem Alpinpolizisten zur nächtlichen Suche aus. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Hüttschlag und einem Drohnenteam. Der Einsatz endete am Freitag kurz vor ein Uhr.
Laut Bergrettung war die Tourenplanung des Wanderers mangelhaft gewesen. Er hatte den gut markierten Wanderweg verlassen. Die Wirtin der Vorderkaseralm hatte ihm zuvor noch empfohlen, nicht mehr weiterzugehen.
Quelle: APA
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