EU-Konsultation zu Jagd und Artenschutz läuft bis 10. August

Pia ProdingerPia Prodinger
Krähenjunge mit geöffneten Schnäbeln im Gras mit gelben Sternen
© Kärntner Jägerschaft

Die Europäische Kommission überprüft derzeit die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie. Jägerinnen und Jäger können bis 10. August 2026 ihre Praxiserfahrungen in einem Online-Fragebogen einbringen. Die Ergebnisse könnten den Umgang mit mehreren Tierarten beeinflussen.

Die Europäische Union unterzieht die Vogelschutz- und FFH-Richtlinie einem umfassenden Stresstest. Die Überprüfung könnte Konsequenzen für das Management von Wolf, Goldschakal, Entenvögeln, Krähenvögeln und Raufußhühnern haben.

Bis 10. August 2026 haben Jägerinnen und Jäger die Möglichkeit, ihr praktisches Wissen in den Entscheidungsprozess der Kommission einfließen zu lassen. Die Teilnahme erfolgt über eine öffentliche Konsultation.

Registrierung und Fragebogen

Für die Teilnahme ist ein kostenloser EU-Login erforderlich, dessen Einrichtung wenige Minuten in Anspruch nimmt. Anschließend kann der Fragebogen der Europäischen Kommission ausgefüllt werden.

Die verpflichtenden Abschnitte dauern etwa 15 Minuten. Ein zusätzlicher freiwilliger Teil für Fachkundige benötigt rund 30 Minuten. Die Bearbeitung kann unterbrochen und später fortgesetzt werden. Nach dem Absenden können die Antworten als Kopie heruntergeladen werden.

Unterstützung durch Jagd Österreich

Jagd Österreich bietet eine Ausfüllhilfe mit Antwortvorschlägen an. Zusätzlich steht eine PDF-Datei zur Verfügung, die am Ende des Fragebogens hochgeladen werden kann. Eigene Anmerkungen und Beispiele können ebenfalls übermittelt werden.

Quelle: https://www.kaerntner-jaegerschaft.at/news/ihre-stimme-zaehlt-eu-prueft-zukunft-von-jagd-artenschutz

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