Eurofighter trainieren im November nachts im Überschall

Mona HopfingerMona Hopfinger
Überschalltraining November 2026: Düsenjäger fliegt über dem Meer bei Dämmerung
© Mit KI (Gemini) generiert

Das Bundesheer führt Anfang November Überschallflüge mit Eurofightern bis in die Abendstunden durch. Neue Piloten sollen dabei auch mit Nachtsichtbrillen geschult werden.

In zwei Novemberwochen absolvieren Eurofighter des Bundesheeres Überschalltrainings zu ungewöhnlichen Zeiten. Geplant sind die Flüge von 3. bis 4. November sowie von 10. bis 12. November 2026. Die Maschinen werden dabei bis 19 Uhr abends im Einsatz sein – länger als im regulären Flugbetrieb üblich.

Schulung mit Nachtsichtbrillen

Ziel der Trainingsflüge ist die Ausbildung neuer Piloten unter verschiedenen Lichtbedingungen. Dabei kommen neu eingeführte Nachtsichtbrillen zum Einsatz. Mit dieser Ausrüstung sollen die Piloten lernen, Luftziele auch bei schlechter Sicht visuell zu identifizieren und im Überschallbereich abzufangen.

Überschallflüge für Luftraumüberwachung notwendig

Das Bundesheer betont, dass Flüge mit Überschallgeschwindigkeit ein unverzichtbarer Bestandteil der Pilotenausbildung seien. Für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung sei dies unumgänglich. Auch bei Überschallgeschwindigkeit habe die Flugsicherheit höchste Priorität.

Im Training werden die Piloten mit realen körperlichen Belastungen konfrontiert, die sich in Simulatoren nicht nachstellen lassen. Ein zentraler Übungsinhalt ist die zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren sowie der militärischen und zivilen Flugsicherung.

Das Österreichische Bundesheer bittet die Bevölkerung um Verständnis für die Trainingsmaßnahmen.

Quelle: https://www.gleisdorf.at/behoerdeninformation-ueberschalltraining-eurofighter_9080_188.htm

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