Eurofighter zum 20. Mal am Flughafen Klagenfurt

Von 16. bis 19. Oktober überwachen die Luftstreitkräfte des Bundesheeres den österreichischen Luftraum vom Flughafen Klagenfurt aus. Es ist bereits die 20. Stationierung der Eurofighter am Kärntner Airport.
Die Eurofighter des Österreichischen Bundesheeres landen am Freitag bis Mittag in Klagenfurt und bleiben bis Montag stationiert. Die Rückverlegung zum Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg erfolgt am 19. Oktober. Neben dem Übungscharakter dient die Verlegung auch der Entlastung der Personalsituation in Zeltweg.
Vom Klagenfurt Airport aus starten die Kampfjets ausschließlich zu „Priorität Alpha“-Einsätzen. Diese werden etwa dann notwendig, wenn ein Luftfahrzeug im österreichischen Luftraum per Funk nicht erreichbar ist oder wenn Militärflugzeuge anderer Staaten ohne Überfluggenehmigung den Luftraum queren.
Dual-Use-Flughafen als strategischer Vorteil
Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betont die Bedeutung der Infrastruktur: „Klagenfurt beweist seine Rolle als Dual-Use-Flughafen: Ziviler und militärischer Flugbetrieb nutzen dieselbe Infrastruktur, von der Piste über die Flugsicherung bis zu Feuerwehr und Bodenabfertigung. Das macht den Standort effizient und im Ernstfall rasch einsatzbereit.“
Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hebt die Partnerschaft zwischen Bundesheer und Flughafen hervor. Die 20. Stationierung unterstreiche die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Gerade in der aktuellen geopolitischen Lage zeige sich, wie wichtig der Flughafen als strategische und sicherheitsrelevante Infrastruktur für Kärnten und ganz Österreich sei.
Martin Payer, Vorstand der Kärntner Beteiligungsverwaltung, sieht in der Vielseitigkeit des Flughafens einen wesentlichen Standortvorteil. Ein Flughafen, der Geschäftsreisen ermögliche, die touristische Erreichbarkeit Kärntens sichere und zugleich medizinische, sicherheitsrelevante und militärische Aufgaben erfülle, gewinne weiter an Bedeutung – für die Bevölkerung ebenso wie für die Wirtschaft im Land.
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