EVN investiert jährlich eine Milliarde Euro bis 2030

Mathias FischerMathias Fischer
Blauer Rohrleitungsbau im ländlichen Österreich, Feldarbeit mit Graben und Rohren.
© EVN / Leister, EVN / Matejschek, EVN / Rumpler, EVN / Wurnig

Der niederösterreichische Energieversorger EVN setzt seine Investitionsoffensive fort. Bis 2030 fließt jährlich rund eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien, Stromnetze und Trinkwasserversorgung.

Der niederösterreichische Energieversorger EVN investiert in den kommenden Jahren massiv in die Infrastruktur. Bis 2030 sollen jährlich rund eine Milliarde Euro in den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung, die Modernisierung der Stromnetze und die niederösterreichische Trinkwasserversorgung fließen. Schwerpunkte bilden dabei die Netzinfrastruktur der Netz NÖ sowie die Weiterentwicklung der Wasserversorgung durch EVN Wasser.

EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz betont, dass die Transformation des Energiesystems und die langfristige Versorgungssicherheit bei Strom und Trinkwasser vorausschauende Investitionen erfordern. „Diese Infrastrukturprojekte schaffen die Grundlage für Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit über Generationen hinweg“, so Szyszkowitz.

Massive Investitionen in Stromnetze

Der Ausbau erneuerbarer Energien verändert die Anforderungen an die Strominfrastruktur grundlegend. Immer mehr Photovoltaik- und Windkraftanlagen speisen dezentral Strom ein, während gleichzeitig Elektromobilität, Wärmepumpen und neue industrielle Anwendungen die Anforderungen auf der Verbrauchsseite erhöhen. Die Netz NÖ investiert daher rund 520 Millionen Euro pro Jahr in die Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze.

Szyszkowitz erklärt, dass der Netzausbau nur ein Teil der Lösung sei. Es gehe auch darum, das bestehende Netz mit digitaler Technik und intelligenten Lösungen effizienter zu nutzen. Moderne Stromnetze seien die Voraussetzung dafür, dass erneuerbare Energie, Speicherlösungen, Elektromobilität und neue Technologien zuverlässig miteinander verbunden werden können.

Trinkwasserversorgung bis 2055 geplant

Neben der Energieinfrastruktur investiert die EVN kontinuierlich in die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser. Die aktuelle Ausbaustudie für die niederösterreichische Wasserversorgung bis 2055 sieht Investitionen von rund 400 Millionen Euro vor. Geplant sind rund 150 Einzelprojekte, darunter neue Brunnenfelder, zusätzliche Naturfilteranlagen, rund 280 Kilometer neue Transportleitungen sowie zusätzliche Speicheranlagen.

Ziel ist es, die Versorgung für eine künftig deutlich wachsende Zahl an Kundinnen und Kunden langfristig sicherzustellen. Der Ausbau der Infrastruktur erfolgt mit einem besonderen Fokus auf Vernetzung, Versorgungssicherheit und Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels.

„Trinkwasser ist unsere wichtigste Lebensmittelressource. Mit unseren Investitionen schaffen wir schon heute die Voraussetzungen dafür, auch in Zukunft eine sichere und qualitativ hochwertige Wasserversorgung für die Menschen in Niederösterreich gewährleisten zu können“, betont Szyszkowitz.

Integrierter Infrastrukturansatz

Mit den Investitionen in erneuerbare Energie, leistungsfähige Stromnetze und eine moderne Trinkwasserversorgung verfolgt die EVN einen integrierten Infrastrukturansatz. Die Projekte schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung Niederösterreichs und stärken gleichzeitig die Versorgungssicherheit in zwei zentralen Lebensbereichen.

Szyszkowitz unterstreicht abschließend, dass eine leistungsfähige Infrastruktur nicht von heute auf morgen entstehe. Deshalb investiere man kontinuierlich und mit langfristigem Blick in jene Systeme, die für die Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes unverzichtbar seien.

Quelle: https://www.evn.at/home/presse/evn-investiert-in-die-zukunft

Umspannwerk mit Windrädern unter blauem Himmel mit Wolken
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Sonnenblumenfeld mit Hochspannungsleitungen und Strommasten im Hintergrund, blauer Himmel
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Stromtechniker in Schutzkleidung sichert Hochspannungsleitung in Niederösterreich
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