EVN steigert Ergebnis um ein Fünftel

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Der niederösterreichische Energieversorger EVN hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 ein deutliches Gewinnplus verbucht. Das Ergebnis kletterte um 20,8 Prozent auf 525,1 Millionen Euro.

Der börsennotierte Konzern EVN hat am Donnerstag seine Zahlen für die ersten drei Quartale des Wirtschaftsjahres 2025/26 vorgelegt. Das Ergebnis wuchs dabei um 20,8 Prozent auf 525,1 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 3,1 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro zu.

Zum Anstieg beim Ergebnis trugen vor allem die EVN KG, die für den Energievertrieb zuständig ist, sowie Veranlagungsergebnisse und die Verbund-Dividende bei. Hingegen fielen die Ergebnisbeiträge der RAG, der Burgenland Energie und der Verbund-Innkraftwerke niedriger aus als im Vorjahreszeitraum.

Operative Kennzahlen im Plus

Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich in den ersten neun Monaten um 4,9 Prozent auf 748,5 Millionen Euro. Beim Betriebsergebnis (EBIT) verzeichnete der Versorger ein Plus von 3 Prozent auf 460,4 Millionen Euro.

Das Finanzergebnis legte dank der Veranlagungsergebnisse und der Verbund-Dividende um 8,1 Prozent auf 288,1 Millionen Euro zu. Dadurch konnte das Ergebnis vor Steuern um 6,6 Prozent auf 576,3 Millionen Euro gesteigert werden.

Schulden deutlich gesunken

Die Nettoverschuldung sank im laufenden Wirtschaftsjahr von 1,16 Milliarden Euro auf 942,2 Millionen Euro. Als Grund für den Rückgang nannte der Versorger den Erhalt des Verkaufspreises für das internationale Projektgeschäft.

Für das Gesamtjahr rechnet die EVN mit einem Konzernergebnis zwischen 470 und 490 Millionen Euro. Zur Halbzeit war das Unternehmen noch von einer Bandbreite zwischen 430 und 480 Millionen Euro ausgegangen.

Quelle: APA

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