Ex-Mitglied der Söhne Mannheims in Jamaika getötet

Marlon B. James, ehemaliges Mitglied der Band Söhne Mannheims, ist bei einer Gewalttat in Jamaika ums Leben gekommen. Der 60-Jährige wurde in einer Bar erschossen. Die Musikgruppe will ihm bei einem Konzert in Graz gedenken.
Der ehemalige Musiker der Söhne Mannheims, Marlon B. James, ist tot. Die Familie habe den Tod bestätigt, wie der Sprecher der Band mitteilte. James wurde 60 Jahre alt und fiel in Jamaika einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Die Band sei unfassbar traurig, hieß es. Am Freitagabend wollen die Söhne Mannheims bei ihrem Piano-Konzert im Grazer Stefaniensaal ihrem früheren Kollegen gedenken.
Schüsse in Bar im Norden Jamaikas
Zum genauen Tathergang und Tatort lägen lediglich Medienberichte aus Jamaika vor, so der Sprecher. Laut Medienberichten eröffneten bewaffnete Angreifer in einer Bar in Robin's Bay im Norden Jamaikas das Feuer auf James und zwei weitere Männer. Alle drei Männer starben an ihren Verletzungen, wie unter anderem die jamaikanische Zeitung „The Gleaner“ unter Berufung auf die Polizei berichtete.
Musikalische Prägung seit dem Debütalbum
James war 1999 zu den Söhnen Mannheims gestoßen, die unter anderem von Xavier Naidoo gegründet wurden. Die Band ist bekannt für Hits wie „Geh davon aus“. Bereits das 2000 erschienene Debütalbum „Zion“ habe er musikalisch mitgeprägt, teilte der Sprecher mit. 2017 habe er seine Bandmitgliedschaft beendet und seinen Lebensmittelpunkt nach Jamaika verlegt.
Die Band veröffentlichte auf ihren Social-Media-Kanälen ein Schwarz-Weiß-Foto von James. Dazu zitierte sie Zeilen aus dem Song „Das hat die Welt noch nicht gesehen“: „Love is unseen. Love is your dream. But love is no dream. Love is so real. Even though it's unseen.“
Quelle: APA/dpa
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