Fachtagung zur Herzbildgebung im September in Salzburg

Am 18. und 19. September findet an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg die Fachtagung „Bildgebung mit Herz 2026“ statt. Die Veranstaltung widmet sich kardioradiologischen Themen und bietet zahlreiche fallbasierte Präsentationen.
Die Arbeitsgruppe „kardiologische Bildgebung“ der Österreichischen Röntgengesellschaft lädt Mitte September zur jährlichen Tagung nach Salzburg. Organisiert wird die Veranstaltung von Professor Klaus Hergan, Vorstand des Universitätsinstitutes für Radiologie am Uniklinikum Salzburg. Neben wichtigen Themen aus der Kardioradiologie stehen auch Nachhaltigkeit in der Radiologie sowie viele fallbasierte Präsentationen auf dem Programm.
Standardwerk in zweiter Auflage erschienen
Parallel zur Tagung erscheint ein von Hergan verfasstes Fachbuch zur Herzbildgebung in der zweiten Auflage. Das Werk gilt als maßgeblich für die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie in dieser Subspezialität. „Alle werden ihren radiologischen Horizont durch Spezialwissen erweitern“, verspricht der Autor. Das Buch zeigt wesentliche Erkrankungen des Herzens und nimmt dabei Bezug auf diverse Untersuchungsverfahren. Es enthält aktuelle Leitlinien sowie modernste Herz-CT- und Herz-MRT-Techniken und richtet sich an Studierende, Radiologietechnologen und Radiologen.
Moderne Diagnostik am Uniklinikum
Die moderne Herzbildgebung am CT und MRT hat die Diagnostik von Herzerkrankungen grundlegend erweitert. Der Computertomograph arbeitet mit Röntgentechnologie, während der Magnetresonanztomograph Schnittbilder mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen erstellt. Dabei werden Protonen angeregt, deren „Leuchten“ die Bilder erzeugt. Die Verfahren liefern bewegte Bilder vom schlagenden Herzen in HD-Qualität und bilden die Grundlage für Diagnosen, ob und in welcher Ausprägung ein Patient an einer koronaren Herzerkrankung leidet.
Das Universitätsinstitut für Radiologie der PMU bietet die gesamte bildgebende Diagnostik sowie eine Vielfalt an interventionellen und therapeutischen Eingriffen inklusive Notfallradiologie mit Akutuntersuchungen an. In der Division für interventionelle Radiologie werden minimal-invasive Eingriffe fast im ganzen Körper durchgeführt. Die Interventionelle Radiologie kommt etwa bei inneren Blutungen oder Lungenembolien zum Einsatz, aber auch bei geplanten Eingriffen. Diese schonenden Verfahren erfolgen bildgesteuert und oft in Lokalanästhesie, sodass Patientinnen und Patienten meist am gleichen oder am nächsten Tag entlassen werden können.
Weitere Informationen zum Programm der Fachtagung und zum Fachbuch Herzbildgebung sind online verfügbar.
Quelle: https://presse.salk.at/news-bildgebung-mit-herz?id=246580&menueid=21350&l=deutsch
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