Familie aus Deutschland am Krippenstein gerettet

Fünf Wanderer aus Dresden mussten am Montag aus dem Dachsteingebirge geborgen werden. Die Eltern und ihre drei Kinder hatten die Anforderungen der hochalpinen Tour unterschätzt und waren nach stundenlangem Marsch entkräftet.
Eine fünfköpfige Familie aus Dresden ist am Montag in Bergnot geraten und musste von zwei Rettungshubschraubern aus dem Dachsteingebirge geborgen werden. Die beiden 35-jährigen Eltern sowie ihre drei, sechs und acht Jahre alten Kinder waren nach Angaben der Polizei stark entkräftet und unterkühlt.
Die Wanderer hatten sich auf einen hochalpinen Weg zum 2.100 Meter hohen Krippenstein begeben. Dabei unterschätzten sie laut Polizei die körperlichen Anforderungen der Tour erheblich.
Orientierung verloren, Wetter verschlechterte sich
Während der Wanderung verlor die Gruppe zeitweise die Orientierung. Statt der erhofften Wetterverbesserung brachen starke Regenschauer und kräftiger Wind über die Familie herein. Nach etwa sieben Stunden unterwegs waren die Kräfte der Wanderer aufgebraucht, obwohl sie Regenbekleidung dabei hatten, wie die Polizei mitteilte.
Die beiden Töchter zeigten deutliche Symptome einer Unterkühlung. Daraufhin setzte die Familie einen Notruf ab. Zwei Hubschrauber brachten alle fünf Personen sicher ins Tal.
Quelle: dpa
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