Feldkircher Stadttunnel: Auflagen für Projektänderung

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Das UVP-Ermittlungsverfahren zur Projektänderung beim Feldkircher Stadttunnel wurde abgeschlossen. Die Änderung gilt als umweltverträglich, sofern sämtliche Auflagen erfüllt werden, so der ORF.

Der zentrale Sachverständige hat die geplante Projektänderung beim Bau des Feldkircher Stadttunnels als umweltverträglich eingestuft. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung aller festgelegten Auflagen.

Kontrolle der Lkw-Fahrten gefordert

Ein wesentlicher Verhandlungspunkt betraf den Verkehr auf der Baustelle. Der zuständige Verkehrssachverständige bemängelte, dass die Angaben zu den Lkw-Fahrten nicht nachvollziehbar seien. Er fordert deshalb Zählungen an sämtlichen Zufahrten zur Baustelle.

Zusätzlich sollen Elektro-Lkw gesondert erfasst werden. Damit soll transparent gemacht werden, wie viele Fahrten mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen durchgeführt wurden.

Tempo 30 binnen eines Jahres

Bei den Begleitmaßnahmen wurde eine Einigung erzielt. Das Land hatte ursprünglich eine spätere Umsetzung angestrebt, was auf Widerstand eines Sachverständigen stieß. Nun wurde festgelegt, dass innerhalb von einem Jahr nach Fertigstellung des Tunnels Tempo-30-Zonen auf den bisherigen Durchfahrtsstraßen eingerichtet werden müssen.

Die Bürgerinitiative der Tunnelgegner hält diese Frist für zu lang. Sie verlangt weiterhin, dass die Verkehrsberuhigung bereits nach sechs Monaten umgesetzt wird.

Quelle: https://vorarlberg.orf.at/stories/3375919/

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