Felsenbühne Staatz bringt Musical „Ghost“ zur Aufführung

Mathias FischerMathias Fischer
Geiger spielt auf Bühne, Ballerina tanzt vor Projektion, Wien
© Ludwig Olah

Die Felsenbühne Staatz präsentiert heuer das Musical „Ghost“ nach dem Hollywood-Film. Intendant Werner Auer hat sich nach dem Erfolg von „Sister Act“ um die Aufführungsrechte bemüht, so der ORF.

Werner Auer wollte nach „Evita“ (2024) und „Jekyll & Hyde“ (2025) wieder ein Werk aus dem jüngeren Musicalgenre auf die Bühne bringen. Da „Sister Act“ 2023 großen Erfolg hatte, bemühte er sich um die Rechte für „Ghost“.

Der Intendant sah das Musical 2011 in London zum ersten Mal. Bereits damals begeisterten ihn die Musik, die Umsetzung und die aus dem Film bekannte Handlung. Die Musicalbearbeitung von „Ghost“ sei im Gegensatz zu vielen anderen Filmadaptionen eine sehr stimmige Umsetzung.

Aufwendige Inszenierung mit internationalem Ensemble

Das Stück biete eine Geschichte mit Spannung, Liebe, Tragik, Humor und Gefühl, untermalt von der Musik von Dave Stewart, dem Mastermind von Eurythmics. Die Inszenierung ist aufwendig gestaltet: Ein 25-köpfiges Ensemble aus international tätigen Darstellerinnen und Darstellern sowie ein zehnköpfiges Liveorchester sind im Einsatz. Zu den Mitwirkenden auf der Bühne gehören Stefan Bleiberschnig, Anna Burger, Christoph Apfelbeck, Alicia Wagner, Fabian Vogt und Werner Auer selbst.

Die Handlung dreht sich um Sam Wheat, der mit seiner Freundin Molly Jensen ein glückliches Leben führt. Nach einem Überfall wird er tödlich verletzt, doch seine Seele verweilt als Geist in der Welt der Lebenden. Kommunizieren kann er mit Molly nur über das zwielichtige Medium Oda Mae Brown.

Technische Herausforderungen bei Tageslicht

Besonders anspruchsvoll seien die schnellen Szenenwechsel, die auf vier Bühnenebenen verteilt sind. Auch Szenen mit Illusionen – etwa das Durchschreiten einer geschlossenen Tür oder Schweben – stellen hohe Anforderungen. Als Open-Air-Bühne, die Vorstellungen bei Tageslicht beginnen muss, sei man hier besonders gefordert, erklärt Auer.

Die Felsenbühne Staatz verfügt über 1.200 Sitzplätze und zählt damit zu den größten Open-Air-Bühnen in Österreich. Seit dem Sommer 2000 werden regelmäßig Musicals gespielt. Die bisher 25 aufgeführten Produktionen wurden von mehr als 330.000 Gästen besucht.

Quelle: https://noe.orf.at/magazin/stories/3361977/

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