FemMED-Mentoring-Programm mit vier Teilnehmerinnen gestartet

Mona HopfingerMona Hopfinger
© JKU

Das FemMED-Mentoring-Programm ist am 15. September mit vier Mentees in die neue Runde gestartet. Zum Auftakt beleuchtete eine Keynote die widersprüchlichen Erwartungen an Frauen in Führungspositionen.

Das neue FemMED-Mentoring-Programm ist am 15. September 2026 gestartet. Vier Mentees beginnen damit ihre gemeinsame Entwicklungsreise, die von erfahrenen Mentorinnen begleitet wird und in das FemMED-Netzwerk eingebettet ist.

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Assoz.Prof.in Barbara Müller-Christensen vom Institut für Personalführung und Veränderungsmanagement. Ihre Keynote Lecture trug den Titel „Frauen in Führung: Damned if you do, damned if you don't“.

Widersprüchliche Erwartungen an Führungsfrauen

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Problematik, dass Frauen in Führungspositionen häufig mit gegensätzlichen Anforderungen konfrontiert werden. Zeigen sie Durchsetzungsstärke, werden sie oft als unsympathisch wahrgenommen. Verhalten sie sich hingegen kooperativ, wird ihnen rasch mangelnde Führungsstärke unterstellt.

Müller-Christensen legte anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse dar, dass nicht das Verhalten an sich problematisch ist, sondern vor allem dessen geschlechtsspezifische Bewertung. Zudem thematisierte sie sprachliche Strategien zur Selbstbehauptung sowie strukturelle Barrieren und zeigte mögliche Handlungsspielräume auf.

Vernetzung und Austausch im Netzwerk

Nach dem Vortrag nutzten die Teilnehmerinnen des FemMED-Netzwerkes die Möglichkeit zu Diskussion und persönlichem Austausch. Der Kick-off bot damit nicht nur fachliche Impulse, sondern auch Gelegenheit zur Vernetzung und zum Perspektivenwechsel.

Quelle: https://www.jku.at/news-events/news/detail/news/femmed-mentoring-programm-startet-mit-vier-mentees-in-die-erste-runde

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