Fentanyl-Ring nach Überdosis aufgeflogen

Mona HopfingerMona Hopfinger
Fentanyl-Schmerzplaster: tödliche Dosis 1 Salzkorn, 50x stärker als Heroin
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach einer Überdosis eines 29-Jährigen im Juli hat die Polizei in Linz vier Personen festgenommen. Sie sollen rund 1.000 Fentanyl-Pflaster in der Drogenszene verkauft haben, so der ORF.

Ein 29-jähriger Linzer erlitt im Juli heuer eine Fentanyl-Überdosis, die er überlebte. Der Vorfall brachte die Ermittlungen ins Rollen. Die Drogenfahnder konzentrierten sich auf einen 38-jährigen Rumänen aus Linz sowie dessen 54-jährige Mutter und 62-jährige Tante.

Die Polizei nahm das Trio sowie den 29-Jährigen fest. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum etwa 1.000 Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Fentanyl in der Drogenszene vertrieben zu haben. Die Pflaster sollen sie sich von Ärzten haben verschreiben lassen.

Hochpotentes Opioid mit tödlichem Risiko

Fentanyl wird medizinisch bei starken Schmerzen eingesetzt, etwa bei Krebserkrankungen oder nach Operationen. In Österreich unterliegt es dem Suchtmittelgesetz. Das Opioid wirkt 50-mal stärker als Heroin und 100-mal stärker als Morphin.

Bereits eine Menge in der Größe eines Salzkorns kann tödlich sein. In den USA sterben jährlich zehntausende Menschen an einer Fentanyl-Überdosis.

Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3375149/

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