Festspiele Mörbisch und St. Margarethen ziehen Bilanz

Mathias FischerMathias Fischer
Konzertzahlen 2027: 105.000 Besucher werden erwartet, 90.000 im Vorjahr
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Festspiel-Veranstalter im Burgenland haben am Montag eine positive Bilanz der Saison präsentiert. Das Musical in Mörbisch lockte rund 105.000 Besucher an, die Oper in St. Margarethen zählte etwa 90.000 Gäste.

Die Organisatoren der burgenländischen Festspiele haben nach den letzten Aufführungen auf der Seebühne Mörbisch und im Steinbruch St. Margarethen am Montag ein zufriedenes Resümee gezogen. Das Musical "Ein Käfig voller Narren" sahen in Mörbisch rund 105.000 Gäste, die Oper "Tosca" verzeichnete etwa 90.000 Besucher.

Premiere für Musicalklassiker auf der Seebühne

Generalintendant Alfons Haider brachte den Musicalklassiker erstmals auf die Seebühne. Am Samstag erklang nach 21 Vorstellungen zum letzten Mal der Titelsong "Ich bin, was ich bin". „105.327 Besucherinnen und Besucher beweisen, dass Unterhaltung mit Haltung nicht nur möglich, sondern auch geschätzt wird“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). Gemeinsam mit den Gästen von sechs weiteren Veranstaltungen – darunter die Starnacht am Neusiedler See oder David Garrett – kamen insgesamt rund 141.000 Besucher zur Seebühne.

„Mamma Mia!“ kehrt 2027 zurück

Die Wiederaufnahme von "Mamma Mia!" im Jahr 2027 in Mörbisch startet erfolgreich: Bereits 50.000 Tickets wurden verkauft. „Der Hype aus dem Jahr 2023 scheint sich fortzusetzen“, stellte Doskozil fest. Ein neues Bühnenbild, eine neue Ausstattung und eine weitgehend neue Besetzung sollen sowohl die über 180.000 Besucher der ersten Mörbisch-Produktion zum erneuten Besuch motivieren als auch jene Fans anziehen, die 2023 keine Karten mehr erhielten, erklärte Haider.

Steinbruch St. Margarethen mit starkem Vorverkauf

In St. Margarethen wurden heuer 22 reguläre und zwei zusätzliche Vorstellungen gespielt. Für die Saison 2027 mit Giuseppe Verdis "Rigoletto" läuft der Vorverkauf bereits und liegt rund 15 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Der Steinbruch St. Margarethen zählt zu den außergewöhnlichsten Opernbühnen Europas. Die einzigartige Verbindung von beeindruckender Naturkulisse, künstlerischer Exzellenz und großem Musiktheater macht diesen Ort Jahr für Jahr zu einem ganz besonderen Erlebnis für unser Publikum“, erklärte Intendant Daniel Serafin. Die Nachfrage für "Rigoletto" bestätige die anhaltende Strahlkraft der Oper im Steinbruch.

Quelle: APA

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