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Feuerwehr rüstet gegen Waldbrände und Hitzefolgen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Niederösterreichs Feuerwehren sind wegen anhaltender Trockenheit und Hitze derzeit besonders häufig im Einsatz. Von Flurbränden bis zu brennenden landwirtschaftlichen Geräten reicht das Spektrum, so der ORF.

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner warnte am Dienstag in „Niederösterreich heute“ vor den aktuellen Gefahren: Die Brandursachen reichten von weggeworfenen Zigaretten bis zu Grillern. Eine Präventionskampagne soll nun auf die Risiken aufmerksam machen.

Besondere Vorsicht sei in der Nähe von Wäldern geboten, betonte Fahrafellner. Nach dem Waldbrand in Hirschwang an der Rax seien immer wieder Lagerfeuer in diesen Bereichen entzündet worden. „Man darf nicht unterschätzen, wie schnell es zu einem Waldbrand kommt“, so der Kommandant. Wind verschärfe die Lage zusätzlich, da er Glut weitertrage.

Besonders gefährdet sei der Südosten Niederösterreichs, darunter die Regionen Neunkirchen und Wiener Neustadt. Fahrafellner zeigte sich dennoch zuversichtlich: Österreich gehöre zu den Besten in diesem Bereich. Man verfüge über internationale Erfahrung aus Einsätzen in Nordmazedonien, Montenegro, Frankreich und Spanien. Zudem habe man frühzeitig auf Klimawarnungen reagiert und über mehrere Jahre hinweg investiert.

Landwirtschaftliche Geräte laufen heiß

Die hohen Temperaturen wirken sich auch auf Maschinen aus: Mähdrescher und Strohpressen würden bei der aktuellen Hitze schneller überhitzen, erklärte Fahrafellner. Die Feuerwehr verzeichne eine starke Zunahme an Bränden bei landwirtschaftlichen Geräten auf den Feldern.

Ein weiteres Problem stelle die Hitze-Falle Auto dar. Der Landesfeuerwehrkommandant appellierte, Kinder und Tiere nicht im Fahrzeug zurückzulassen. Man müsse auf richtige Durchlüftung achten und sollte nach Möglichkeit Kind oder Tier mitnehmen oder zuhause lassen.

Vorbereitung auf Unwetter und Hochwasser

Für die auf Trockenheit oft folgenden starken Unwetter sei man „sehr gut gerüstet“, versicherte Fahrafellner. Nach dem Hochwasser 2024 habe man die Technik verbessert und die gesammelten Erfahrungen aufgearbeitet. Erst in der vergangenen Woche seien mehr als 20 Großpumpen an die jeweiligen Ortschaften geliefert worden.

Auch beim Hochwasserschutz habe man aufgerüstet: Man verfüge über mobilen Hochwasserschutz für den Fall, dass Dämme brechen. In Tulln gebe es etwa einen kilometerlangen mobilen Hochwasserschutz, um Ortschaften schützen zu können.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3362705/

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