Feuerwehr übte Hubschrauberabsturz am Klinikum Neunkirchen

Am Universitätsklinikum Neunkirchen haben Feuerwehr, Brandschutzgruppe und ÖAMTC Flugrettung den Ernstfall geprobt. Rund 50 Einsatzkräfte trainierten die Rettung von drei Verletzten nach einem simulierten Absturz.
Am Hubschrauberlandeplatz des Universitätsklinikums Neunkirchen fand eine gemeinsame Einsatzübung statt. Die Stadtfeuerwehr Neunkirchen, die kliniksinterne Brandschutzgruppe und die ÖAMTC Flugrettung probten dabei das Szenario eines Hubschrauberabsturzes mit drei verletzten Personen.
Insgesamt nahmen rund 30 Mitglieder der Stadtfeuerwehr sowie etwa 22 Mitglieder der Brandschutzgruppe aus den Bereichen Technik, Logistik und Infopoint an der Übung teil. Die ÖAMTC Flugrettung stellte einen Intensivtransporthubschrauber mit dreiköpfiger Besatzung zur Verfügung.
Blockierter Zugang als Herausforderung
Das Übungsszenario ging von einem abgestürzten und brennenden Hubschrauber aus. Die Einsatzkräfte mussten drei verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich retten und medizinisch versorgen. Erschwerend kam hinzu, dass der normale Zugang zum Landeplatz als nicht begehbar angenommen wurde. Die Teilnehmer mussten daher alternative Wege finden und schaffen.
Ein zentraler Fokus lag auf der hausinternen Alarmierung und der Koordination zwischen Klinikum und Feuerwehr. Die Abläufe und Kommunikationswege wurden unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.
Praktische Unterweisung durch Flugrettung
Nach dem Übungsszenario schulte die Crew der ÖAMTC Flugrettung die Einsatzkräfte in praktischen Fertigkeiten. Dabei wurden das korrekte Löschen eines Hubschraubers und das sichere Abschalten der Triebwerke vermittelt.
„Gemeinsame Einsatzübungen sind unverzichtbar, um Abläufe zu verfeinern, Schnittstellen zu stärken und im Ernstfall rasch, sicher und professionell handeln zu können“, betonte der technische Leiter des Universitätsklinikums Neunkirchen. Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den freiwilligen Feuerwehrkräften für ihr Engagement.

Worüber spricht Sankt Pölten morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.