Feuerwehr übte Unfallrettung in Mattersburg

Im Bezirk Mattersburg fand am Wochenende ein dreitägiger Workshop zur patientengerechten Unfallrettung nach Verkehrsunfällen statt. Feuerwehrmitglieder vertieften dabei ihr Wissen in technischer Menschenrettung und trainierten den Umgang mit modernen Rettungsgeräten.
Am vergangenen Wochenende absolvierten Feuerwehrmitglieder im Bezirk Mattersburg einen dreitägigen Workshop zur patientengerechten Unfallrettung nach Verkehrsunfällen. Die Schulung baute auf einem bereits im Juni 2024 abgehaltenen Workshop zum Thema „Heavy Rescue“ auf und ermöglichte den Teilnehmenden, ihre Kenntnisse in technischer Menschenrettung zu erweitern.
Theorie und Praxis im Fokus
Der Workshop konzentrierte sich auf die Grundlagen der patientengerechten Unfallrettung sowie auf verschiedene einsatztaktische Möglichkeiten. Neben theoretischen Inhalten lag der Schwerpunkt auf der praktischen Ausbildung und dem sicheren Umgang mit modernsten technischen Rettungsgeräten.

Zentrale Themen waren die Standard-Einsatz-Regeln und unterschiedliche Möglichkeiten, Zugang zu Unfallopfern zu schaffen. An verschiedenen Ausbildungsstationen wurden Erstöffnung, Versorgungsöffnung und Befreiungsöffnung behandelt und in unterschiedlichen Unfallszenarien praktisch geübt.
Zum Einsatz kamen hydraulische Rettungsgeräte und Hebekissen. Die Teilnehmenden konnten verschiedene Techniken direkt anwenden und unterschiedliche taktische Vorgehensweisen kennenlernen. Besonderer Wert wurde auf ein strukturiertes und patientenschonendes Vorgehen bei der Befreiung aus verunfallten Fahrzeugen gelegt.
Kleine Gruppen und Multiplikatoreffekt
Die Schulung wurde an Freitag, Samstag und Sonntag angeboten, um durch begrenzte Teilnehmerzahlen pro Einheit eine intensive und praxisorientierte Ausbildung in kleinen Gruppen zu ermöglichen.

Ein wichtiger Aspekt der Veranstaltung war der Multiplikatorgedanke. Die Feuerwehrmitglieder sollen das erworbene Wissen und die erlernten Techniken in ihren eigenen Feuerwehren weitergeben. Damit soll das vermittelte Know-how nachhaltig in die Feuerwehren getragen und die Qualität der technischen Unfallrettung weiter gestärkt werden.

Unterstützt wurden die Teilnehmenden von internationalen Ausbildern, die ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen aus der technischen Unfallrettung praxisnah vermittelten. Der Workshop wurde in Kooperation von den Firmen Fenz und RESQTEC durchgeführt.
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