Feuerwehren übten Atemschutz und Funk in Weppersdorf

Mathias FischerMathias Fischer
Feuerwehrleute besprechen Einsatzplan mit Funkgerät und Karte vor rotem Feuerwehrauto
© Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf

Rund 100 Feuerwehrmitglieder des Abschnittes II trainierten bei der Firma Friedl in Weppersdorf den Ernstfall. Bei der Abschnittsatemschutz- und Funkübung standen realitätsnahe Szenarien und die Zusammenarbeit der Wehren im Mittelpunkt.

Die Abschnittsatemschutz- und Funkübung des Abschnittes II fand heuer auf dem Gelände der Firma Friedl in Weppersdorf statt. Etwa 100 Feuerwehrmitglieder stellten sich dabei verschiedenen Herausforderungen und trainierten ihre Funkkenntnisse sowie den Atemschutzeinsatz unter realitätsnahen Bedingungen.

Die Übung begann mit einer Orientierungsaufgabe: Die teilnehmenden Wehren mussten mehrere Punkte rund um Weppersdorf anhand von Koordinaten finden und anfahren. Dabei lag der Fokus auf der Orientierung und der sicheren Funkkommunikation.

Drei Stationen mit realitätsnahen Szenarien

Auf dem Firmengelände warteten drei Übungsstationen auf die Einsatzkräfte. An der ersten Station wurde ein Brand im Werkstattmagazin simuliert. Mehrere Personen galten als vermisst, zudem befanden sich gefährliche Stoffe im Gefahrenbereich. Die Atemschutztrupps mussten die Vermissten auffinden, retten und die gefährlichen Stoffe ins Freie bringen.

Eine zusätzliche Herausforderung stellte eine eingebaute Übungseinlage dar: Ein Atemschutzgeräteträger erlitt während des Einsatzes einen medizinischen Notfall und wurde bewusstlos. Die übrigen Truppmitglieder mussten den verletzten Feuerwehrmann rasch versorgen und aus dem Gefahrenbereich retten.

An der zweiten Station stand die Brandbekämpfung in einer Halle im Fokus. Bevor die Löscharbeiten beginnen konnten, mussten die Einsatzkräfte mithilfe vorhandener Unterlagen den richtigen Brandmelder lokalisieren und damit den Einsatzort bestimmen. Ziel war der sichere Umgang mit einer automatischen Brandmeldeanlage und deren Orientierungshilfen.

Die dritte Station erforderte erneut die Suche und Rettung mehrerer Personen unter schwerem Atemschutz. Dabei wurde vor allem die Zusammenarbeit innerhalb der Trupps trainiert.

Zufriedenheit bei Übungsleitung und Bürgermeister

Abschnittskommandant ABI Josef Schöll sowie die Übungsleitung rund um Martin Horvath, Raphael Degendorfer, Lara Prikoszovich und Dominik Wagner zeigten sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, das weitläufige Areal der Firma Friedl kennenzulernen und die Zusammenarbeit der Feuerwehren des Abschnittes II weiter zu stärken.

Bürgermeister Manfred Degendorfer gratulierte zum erfolgreichen Übungsablauf und bedankte sich bei den rund 100 Feuerwehrmitgliedern, die sich am Freitagabend die Zeit nahmen, um ihre Fähigkeiten für den Ernstfall zu trainieren. Die Übung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig die Hand-in-Hand-Zusammenarbeit der Feuerwehren für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung sei.

Feuerwehrleute in voller Montur transportieren eine verletzte Person auf einer Trage aus einem Gebäude.
© Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf

Quelle: https://www.bfkdo-op.at/2026/10/abschnittsatemschutz-und-funkuebung-in-weppersdorf-erfolgreich-durchgefuehrt

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