Feuerwehrjugend meisterte Hochhaus-Brand mit Menschenrettung

Mathias FischerMathias Fischer
Feuerwehreinsatz in Amstetten: Drehleiter mit Einsatzkräften am Hochhaus, Löscharbeiten laufen
© Wolfgang Zarl

Knapp 50 Jugendliche des Abschnitts Amstetten-Stadt haben beim früheren Schwesternturm des Landesklinikums eine Großübung absolviert. Das Szenario umfasste einen Brand in einem Hochhaus samt Personensuche und Rettung.

Beim ehemaligen Schwesternturm des Landesklinikums Amstetten haben rund 50 Mitglieder der Feuerwehrjugend des Abschnitts Amstetten-Stadt eine anspruchsvolle Übung durchgeführt. Simuliert wurde ein schwerer Brand in einem Hochhaus, bei dem eine intensive Suche nach Personen und deren Rettung erforderlich war.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Stefan Schaub zeigte sich beeindruckt: Die Jugendlichen hätten eines der schwierigsten Szenarien bravourös gemeistert. Besonders lobten Schaub und Abschnittssachbearbeiter Jugend Franz Maierhofer den jungen Einsatzleiter Christian Jauk, der die Übung souverän und fast wie ein routinierter Aktiver geleitet habe.

Realistische Bedingungen für Nachwuchskräfte

Die 10- bis 15-Jährigen mussten sich durch Rauch über mehrere Etagen hocharbeiten. Verletzte Puppen wurden mit der Trage hinuntergetragen, Statisten waren geschminkt, und auch der Hubsteiger der FF Amstetten kam zum Einsatz. Im Mittelpunkt der Großübung standen neben der praktischen Abarbeitung des Szenarios das Kennenlernen moderner Einsatzgeräte sowie die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendgruppen untereinander.

Schaub und Maierhofer dankten der FF Amstetten für die Ausarbeitung der Übung. Die FF Amstetten lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschließend zu einer Jause ein. Die Übung gilt als größte jährlich stattfindende im ganzen Bezirk Amstetten und glänzt durch realistische Gegebenheit.

Quelle: https://www.amstetten.at/aktuelles/brand-in-hochhaus-amstettner-feuerwehrjugend-uebte-schwierigstes-einsatz-szenario

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