FH Wiener Neustadt kooperiert mit Sta. Christiana

Mathias FischerMathias Fischer
FH Wiener Neustadt: Vier Personen halten Dokument vor Banner mit Löwenmotiv
© Gemeinde Lanzenkirchen / HÜBL

Die Fachhochschule Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf in Lanzenkirchen haben eine Exzellenz-Partnerschaft vereinbart. Schülerinnen und Schüler sollen dadurch Einblicke in den Hochschulalltag erhalten und bei der Studienorientierung unterstützt werden.

Um Jugendliche bei der Frage nach ihrer beruflichen Zukunft zu begleiten, haben die FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf eine Bildungspartnerschaft geschlossen. Die Zusammenarbeit soll jungen Menschen helfen, ihre Stärken zu erkennen und fundierte Entscheidungen für ihre Ausbildung zu treffen.

„Welche Möglichkeiten ein Studium bietet, lässt sich am besten durch persönliche Erfahrungen und praktische Einblicke vermitteln“, erklären Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt. Mit den Schulkooperationen wolle man Verantwortung für die Bildungsentwicklung in der Region übernehmen und die Verbindung zwischen Schule und Hochschule stärken.

Workshops und Campus-Besuche geplant

Zwischen den beiden Bildungseinrichtungen besteht bereits seit vielen Jahren Kontakt. Unter den Studienbewerberinnen und -bewerbern der Fachhochschule finden sich regelmäßig Absolventinnen und Absolventen von Sta. Christiana. Die neue Partnerschaft soll diese Verbindung nun ausbauen.

Eingebunden sind alle drei Ausbildungsbereiche am Standort Lanzenkirchen: die Bildungsanstalt und das Kolleg für Elementarpädagogik, die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe sowie die Bildungsanstalt für Sozialpädagogik.

Die Schülerinnen und Schüler können künftig an themenspezifischen Workshops teilnehmen und bei Campus- sowie Laborbesichtigungen Hochschulluft schnuppern. Dabei lernen sie unterschiedliche Fachbereiche kennen und machen sich mit dem Studienalltag vertraut. Zusätzlich sind Informationsveranstaltungen direkt an der Schule geplant, bei denen sich die Jugendlichen über Studienmöglichkeiten informieren können.

Direktor: „Entscheidung aus eigener Erfahrung“

Schulleiter Alexander Kucera betont die Bedeutung der Kooperation: Jedes Jahr erlebe er, wie viele Schülerinnen und Schüler mit der Frage ringen, wie es nach der Matura weitergeht. Manche wüssten genau, wohin sie wollen, andere trauten sich ein Studium gar nicht erst zu. „Mir ist wichtig, dass sie sich nicht aus dem Bauch heraus oder aus Unsicherheit entscheiden, sondern aus eigener Erfahrung“, so Kucera. Er freue sich, dass die FH Wiener Neustadt als Partner zur Seite stehe und auch die Lehrkräfte vom Austausch profitieren würden.

Fachlicher Austausch und Weiterbildung

Neben der Studienorientierung soll die Partnerschaft den fachlichen Austausch zwischen Schule und Hochschule fördern. Gemeinsame Aktivitäten und Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte sind vorgesehen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Bürgermeister Bernhard Karnthaler sieht in der Kooperation einen wichtigen Beitrag zur regionalen Bildungslandschaft. Bildung sei eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft der Region. Mit Sta. Christiana Frohsdorf habe Lanzenkirchen einen bedeutenden Schulstandort, die FH Wiener Neustadt sei ein starker regionaler Partner, der jungen Menschen vielfältige Perspektiven eröffne. „Wenn Schule und Hochschule zusammenarbeiten, profitieren vor allem unsere Jugendlichen“, betont Karnthaler. Solche Kooperationen zeigten, was möglich sei, wenn man über Institutions- und Gemeindegrenzen hinweg an einem Strang ziehe.

Die FH Wiener Neustadt bietet an drei Standorten und sieben Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an fünf Fakultäten an. Mehr als 5.000 Studierende sind derzeit an der Fachhochschule eingeschrieben.

Quelle: https://presse.fhwn.ac.at/news-fh-wiener-neustadt-und-sta-christiana-frohsdorf-staerken-bildungszusammenarbeit?id=250989&menueid=10670&l=deutsch

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