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Firmenpleiten in Niederösterreich um 5,8 Prozent gestiegen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Im ersten Halbjahr haben in Niederösterreich 582 Betriebe Insolvenz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 5,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so Creditreform.

Im ersten Halbjahr haben in Niederösterreich 582 Betriebe Insolvenz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 5,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, als 550 Fälle verzeichnet wurden. Das teilte der Kreditschutzverband Creditreform mit. Besonders die Pleiten von Eitek und Mediashop betrafen fast 500 Beschäftigte.

Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform, sieht zwar keine Insolvenzwelle, spricht aber von einem dauerhaft erhöhten Niveau. Zahlreiche Betriebe hätten mit schwacher Nachfrage, hohen Personal- und Energiekosten sowie einer angespannten Ertragslage zu kämpfen.

Österreichweit leichter Rückgang auf hohem Niveau

Bundesweit ist die Zahl der Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr leicht gesunken. Insgesamt meldeten 3.443 Unternehmen Zahlungsunfähigkeit an, was einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht.

Creditreform bewertet das Niveau dennoch als „historisch hoch“. Eine Entwarnung sei nicht möglich. Die Bauwirtschaft bleibt laut dem Kreditschutzverband das „Sorgenkind“.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3365944/

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