Fleckvieh-Genetik aus Österreich in 50 Länder exportiert

Die österreichische Rinderrasse Fleckvieh ist international stark gefragt. Genetisches Material wird mittlerweile in mehr als 50 Staaten weltweit verkauft. In Österreich selbst sind drei Viertel aller Rinder Fleckvieh.
Von den 1,8 Millionen Rindern in Österreich gehören 75 Prozent zur Rasse Fleckvieh. Die Genetik dieser Tiere wird in über 50 Länder exportiert, wie eine Reportage von „Land und Leute“ zeigt, die am 8. August ausgestrahlt wird.
Die Sendung begleitet Züchter Johannes Steiner im Triestingtal und zeigt, welche Kriterien bei der Zucht entscheidend sind. Dazu zählen die Gesundheit von Eutern und Klauen sowie die Beweglichkeit der Tiere, um eine hohe Leistung zu gewährleisten.
Robuste Zweinutzungsrasse mit internationalem Ruf
Fleckvieh liefert sowohl Milch als auch Fleisch. Die Rasse gilt als widerstandsfähig, anpassungsfähig, leistungsstark und langlebig. Auch der freundliche Charakter der Tiere wird geschätzt. Diese Merkmale haben durch züchterische Erfolge weltweit Beachtung gefunden.
Ein Beispiel dafür ist die Bundesfleckviehschau, die alle vier Jahre in Österreich stattfindet. Heuer wurde die Veranstaltung in Bergland in Niederösterreich abgehalten. Über 20 Nationen waren als Gäste vertreten.
Weitere Themen der Sendung
In der Serie „Genial gekocht – nachhaltig versorgt“ dreht sich alles um Käse. Von Gouda-Sushi bis zu speziellem Grillkäsebrot werden Rezepte aus der Vöcklakäserei in Pöndorf in Oberösterreich präsentiert, wo seit 90 Jahren Käse hergestellt wird.
Ein weiterer Beitrag widmet sich der modernen Bienenzucht bei Imkerinnen und Imkern im Yspertal in Niederösterreich. Zu den Neuerungen gehört etwa eine DNA-Analyse des Honigs.
In der Reihe der Sommergärten wird ein Alpengarten am Dobratsch in Kärnten vorgestellt. Ehrenamtliche betreuen dort rund 800 Pflanzenarten auf 1.500 Meter Seehöhe, die die Vielfalt der Flora in den Südalpen zeigen.
Außerdem besucht die Sendung Roswitha und Helmut Lichtenegger im Salzkammergut, die sich daheim ein eigenes kleines Paradies mit vielfältigem Garten und Tieren geschaffen haben.
Quelle: OTS
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