Flughafen Wien: Neue Scanner erlauben zwei Liter Flüssigkeit

Am Flughafen Wien-Schwechat dürfen Passagiere seit Anfang Juli bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck mitführen. Auch Laptops und Tablets müssen nicht mehr ausgepackt werden, so der ORF.
Die neuen Regelungen gelten seit Anfang Juli und basieren auf 35 neuen CT-Scannern, die am Flughafen Wien-Schwechat installiert wurden. Die Investition belief sich auf 25 Millionen Euro. Alle zentralen Sicherheitskontrollstraßen in sämtlichen Terminals sind nun mit den neuen Geräten ausgestattet.
Die Scanner arbeiten mit Computertomographie-Technik und erstellen detaillierte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks. Dadurch entfällt das Auspacken elektronischer Geräte wie Laptops oder Tablets bei der Kontrolle.
Entlastung in der Hochsaison
Der Flughafen spricht von einer deutlichen Erleichterung bei den Abläufen. „Das mache sich gerade jetzt in der Hochsaison positiv beim Personal und den Reisenden bemerkbar“, erklärte Flughafen-Sprecherin Stefanie Tomanek. In den Monaten Juli und August seien mehr als 100.000 abfliegende und ankommende Passagiere an einem einzigen Tag keine Seltenheit.
Nicht alle Flughäfen haben neue Scanner
Neben Schwechat verfügen mittlerweile auch zahlreiche andere internationale Flughäfen ausschließlich über die neuen Flüssigkeitsscanner. Das sei jedoch nicht überall der Fall.
Der Flughafen Wien empfiehlt deshalb, sich über die Bestimmungen am Zielort zu informieren. Andernfalls müssten im Urlaub gekaufte Parfums, Cremen oder Getränke bei der Sicherheitskontrolle vor dem Rückflug möglicherweise weggeworfen werden. Auch viele Reiseexperten raten dazu. Wer auf Nummer sicher gehen will und zusätzlich mit Aufgabegepäck reist, packt Flüssigkeiten am besten in den Koffer statt ins Handgepäck.
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