Flughafen Wien nimmt neue Flüssigkeitsscanner in Betrieb

Ab Freitag kommen am Flughafen Wien neue CT-Scanner zum Einsatz. Die Geräte ermöglichen es Reisenden, Flüssigkeiten, Laptops und Handys im Handgepäck zu lassen. 35 Geräte wurden um 25 Millionen Euro angeschafft.
Der Flughafen Wien führt ab Freitag in allen Terminals an den zentralen Sicherheitskontrollen neue CT-Scanner ein. Die Investition in die moderne Technologie beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro, insgesamt wurden 35 Geräte beschafft.
Die neuen Scanner ermöglichen eine präzisere Analyse des Handgepäcks und gestalten den Ablauf für Passagiere effizienter. Handys, Laptops und Wasserflaschen müssen künftig nicht mehr aus dem Handgepäck genommen werden. Jacken und Schals sollen unter das Handgepäck in die Ablagebox gelegt werden.
Auch in der neuen Terminal-3-Süderweiterung, deren Inbetriebnahme für das zweite Quartal 2027 geplant ist, werden die CT-Scanner zum Einsatz kommen.
Flughafen rät zu wenig Flüssigkeit im Gepäck
Der Flughafen weist darauf hin, dass zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck auch zwei Kilogramm mehr Gewicht bedeuten. Reisenden wird empfohlen, mit möglichst wenig Flüssigkeit zu reisen. Thermoskannen sowie Produkte wie Honig, Marmeladen oder Cremes könnten häufiger kontrolliert werden.
Zum Ferienstart wird außerdem geraten, mehr Zeit für die Anreise zum Flughafen, den Check-In und die Kontrollen einzuplanen. Zudem sollten sich Passagiere über die aktuellen Regelungen am jeweiligen Ziel- oder Transferflughafen informieren, da nicht alle Flughäfen bereits CT-Scanner verwenden.
„Die moderne Technologie erleichtert den Ablauf für unsere Reisenden und erhöht die Qualität der Sicherheitskontrollen. Damit setzen wir einen weiteren Schritt, um den Flughafen Wien als eines der modernsten und komfortabelsten Drehkreuze in Europa zu positionieren“, erklärte Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.