Flugzeugabsturz im Attersee: Wrack noch nicht geortet

Pia ProdingerPia Prodinger
Flugzeugwrack am Meeresgrund, ROV untersucht es aus 140m Tiefe, Helikopter und Ölsperre über Wasser
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Kleinflugzeug ist am Mittwoch kurz nach Mittag bei Steinbach in den Attersee gestürzt. Die Suche nach dem Wrack dauert an, die genaue Position in rund 140 Metern Tiefe ist weiterhin unbekannt, so der ORF.

Das Unfallwrack wird etwa 200 Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von 140 Metern vermutet. Solange die exakte Lage nicht feststeht, kann die Behörde keine Bergung anordnen. Dieser Prozess könnte noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Unklar ist derzeit auch, wie stark das Wrack beschädigt ist. Wolfgang Hufnagel, Bezirksfeuerwehrkommandant von Vöcklabruck, beschreibt die Herausforderung: „Wenn das zerstört ist und man sagt: Okay, wenn wir uns da anhängen, dann haben wir vielleicht ein drei Meter langes Stück und das andere bleibt unten, und dann Stück für Stück – das ist natürlich mühsam.“

Umfangreicher Sucheinsatz läuft

Nach dem Unglück rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus. Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Rotes Kreuz und ein Rettungshubschrauber waren vor Ort. Zur Lokalisierung des Wracks werden Tauchroboter und Sonargeräte eingesetzt. Die Feuerwehr installierte zudem Ölsperren auf dem Gewässer.

Über den Verbleib der Insassen gibt es derzeit keine Informationen. Auch die Ursache des Absturzes ist noch ungeklärt.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3368618/

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