Formel 1 erweitert Sprintrennen auf zehn Wochenenden

Pia ProdingerPia Prodinger
Formel-1-Ferrari mit Pilot Sebastian Vettel auf der Rennstrecke von Monza
© Philipp Fahlbusch / Pexels (Symbolbild)

Die Formel 1 hat ihren Rennkalender für 2027 vorgestellt. Die Saison umfasst 24 Rennen und erstmals zehn Sprintrennen. Portugal und die Türkei kehren zurück, während Zandvoort und Barcelona aus dem Kalender fallen.

Die Formel 1 präsentierte am Mittwoch den Rennkalender für die Saison 2027 mit mehreren Neuerungen. Die Weltmeisterschaft beginnt am 14. März in Bahrain und endet am 12. Dezember in Abu Dhabi.

Eine wesentliche Änderung betrifft die Sprintrennen: An zehn der 24 Rennwochenenden werden diese ausgetragen – vier mehr als in der aktuellen Saison. „Wir freuen uns sehr, Portugal und die Türkei in der Meisterschaft willkommen zu heißen und die Sprintrennen auf zehn Veranstaltungen auszuweiten, um unseren Fans noch mehr Spannung, Drama und Rad-an-Rad-Action zu bieten - all das, was unseren Sport so besonders macht“, erklärte Formel-1-CEO Stefano Domenicali in einer Mitteilung. Nach Angaben der F1 liegen die Zuschauerzahlen an Sprintwochenenden um zwölf Prozent über jenen an regulären Rennwochenenden.

Rückkehr von Portimao und Istanbul

Die Rennstrecken in Portimao (Portugal) und Istanbul (Türkei) kehren in den Kalender zurück. Sie ersetzen die Austragungsorte Zandvoort und Barcelona. Der Große Preis von Österreich in Spielberg findet vom 9. bis 11. Juli statt.

Monaco mit Sprintrennen

Eine Überraschung stellt das geplante Sprintrennen in Monaco dar, wo Überholmanöver traditionell selten sind. Die Sprints konzentrieren sich auf den Saisonstart und das Saisonende: Die ersten drei von fünf Rennwochenenden (Bahrain, Australien, Japan) sowie die letzten drei von vier (Brasilien, Katar, Abu Dhabi) beinhalten Sprintrennen. Weitere Sprints sind in Kanada, Monaco, Großbritannien und Italien vorgesehen. Am Red-Bull-Ring in der Steiermark wird erneut ein reguläres Rennwochenende ausgetragen.

Naher Osten trotz Sicherheitsbedenken

Die Formel 1 plant trotz des andauernden Iran-Kriegs erneut mit den lukrativen Stationen im Nahen Osten. Nach den Testfahrten in Sakhir (24. bis 27. Februar) soll die WM zwei Wochen später dort starten und in Saudi-Arabien fortgesetzt werden. Die letzten beiden Rennen sind in Katar sowie Abu Dhabi geplant.

In dieser Saison wurden die Gastspiele in Bahrain und Saudi-Arabien im April aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das Bahrain-Rennen wird stattdessen am 4. Oktober mit Malaysia als Austragungsort nachgeholt. Noch offen ist, ob die Grand Prix in Katar und Abu Dhabi wie geplant heuer die Weltmeisterschaft abschließen können. Als Alternative im Fall einer Absage ist ein Finale in Imola im Gespräch.

Quelle: APA

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