Forschungswoche für 75 Kinder am ISTA in Klosterneuburg

Mona HopfingerMona Hopfinger
Forschungswoche 2026: Mikroskop, Teleskop, Wurmanalyse, Kombucha im Labor
© Mit KI (Gemini) generiert

Von 23. bis 28. August 2026 fand die Vifzack-Academy am Institute of Science and Technology Austria statt. 75 Kinder aus ganz Österreich forschten eine Woche lang in Workshops – von Mikrobiologie bis Astronomie.

Eine Woche lang durften ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg forschen. Die Vifzack-Academy fand von 23. bis 28. August 2026 statt und brachte 75 Kinder zusammen, die sich zuvor mit einem Bewerbungsvideo qualifiziert hatten.

Im Zentrum standen Workshops, die meist vormittags stattfanden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in verschiedene Forschungsgruppen eingeteilt. Eine davon war BioLab, die sich mit mikrobiologischer Laborforschung beschäftigte.

Anreise und erste Experimente

Die Anreise erfolgte mit einem Shuttle von Linz nach Tulln, wo die Gruppe in einem Hotel untergebracht war. Beim Einchecken erhielten die Kinder Geschenke: ein ISTA-T-Shirt, eine Kappe und ein kleines Mikroskop. Der erste Abend diente dem Kennenlernen in den Forschungsgruppen.

Am zweiten Tag ging es direkt nach dem Frühstück zum ISTA. Im ersten Workshop lernten die Kinder Mikroorganismen kennen und züchteten eigene auf Agarplatten. Nach dem Mittagessen in der Campus-Kantine stand ein Besuch im VISTA Science Experience Center und eine Campus-Führung auf dem Programm. Abends wurde PowerPoint-Karaoke gespielt – die Teilnehmer mussten spontan zu unbekannten Präsentationen vortragen.

Wald, Fermentation und Fadenwürmer

Am Dienstag sammelten die Kinder im Wald Zutaten für einen Moosaufguss und eine Winogradsky-Säule. Danach besuchten sie die Ausstellung im Haus der Digitalisierung.

Der Mittwoch brachte eine Blindverkostung, bei der fermentierte und nicht fermentierte Lebensmittel unterschieden werden mussten. Eine ISTA-Forscherin erklärte anschließend die Darm-Hirn-Achse und berichtete, dass sich rund 38 Millionen Darmbakterien im menschlichen Darm befinden. Am Nachmittag ging es zur Abwechslung ins Freibad.

Am Donnerstag standen zwei Workshops an: ein Fadenwurm-Experiment am Vormittag und die Vorbereitung der Abschlusspräsentationen am Nachmittag. Abends wurde im Aubad in Tulln gegrillt, danach beobachteten die Kinder gemeinsam mit Astrophysikern vom ISTA die Sterne.

Abschluss mit Diplomüberreichung

Der letzte Tag begann mit dem Check-out im Hotel. In einem finalen Workshop stellten die Gruppen ihre Präsentationen fertig. Den Abschluss bildete eine Sponsionsfeier mit Diplomüberreichung, zu der auch die Eltern und Bundesminister Christoph Wiederkehr angereist waren. Die Gäste konnten sich die erarbeiteten Präsentationen ansehen, bevor Erinnerungsfotos gemacht wurden. Danach traten die Kinder die Heimreise in ihre Bundesländer an.

Quelle: https://www.gymried.at/neu/meine-vifzack-woche-am-ista

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